Am frühen Dienstagmorgen deutscher Zeit kommt es bei der Weltmeisterschaft 2026 zu einem richtungsweisenden Duell. Am 23. Juni um 05:00 Uhr treffen mit Jordanien und Algerien zwei Mannschaften aufeinander, die ihren WM-Auftakt verloren haben und nun bereits enorm unter Druck stehen.
Die Ausgangslage ist klar: Der Verlierer dieser Partie dürfte sich mit großer Wahrscheinlichkeit von den Hoffnungen auf das Achtelfinale verabschieden müssen. Entsprechend intensiv und umkämpft dürfte das Spiel werden. Während Algerien trotz der 0:3-Niederlage gegen den Titelverteidiger Argentinien weiterhin hoch eingeschätzt wird, konnte auch Jordanien bei der 1:3-Pleite gegen Österreich viele positive Ansätze zeigen.
Die Buchmacher sehen Algerien vor dem Duell klar vorne. Mit Siegquoten zwischen 1,50 und 1,57 geht die Mannschaft als Favorit in die Begegnung. Doch so eindeutig, wie es die Quoten vermuten lassen, könnte die Partie auf dem Platz keineswegs werden.
Jordanien vs. Algerien: Ausgangslage vor dem Spiel
Nach dem ersten Spieltag stehen beide Teams ohne Punkte da. Allerdings unterscheiden sich die Niederlagen in ihrer Bewertung deutlich.
Algerien verlor mit 0:3 gegen Argentinien, zeigte dabei aber über weite Strecken eine durchaus ordentliche Leistung. Das große Problem war die individuelle Klasse des Gegners. Vor allem Superstar Lionel Messi war von der algerischen Defensive kaum zu kontrollieren und erzielte alle drei Treffer selbst. Trotz des klaren Resultats hinterließ Algerien keinen schlechten Eindruck und bewies, dass die Mannschaft durchaus das Niveau besitzt, um gegen andere Gegner konkurrenzfähig zu sein.
Jordanien musste sich Österreich mit 1:3 geschlagen geben, obwohl das Ergebnis den Spielverlauf nur bedingt widerspiegelt. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich zum 1:1 war Jordanien sogar die aktivere Mannschaft und stand kurz vor der Führung. Individuelle Fehler sowie ein unglückliches Eigentor sorgten jedoch dafür, dass das Spiel kippte.
Beide Teams wissen daher, dass noch alles möglich ist. Gleichzeitig erhöht die Bedeutung der Partie den Druck enorm.
Kadercheck und die Top-Stars
Algerien setzt auf Erfahrung und Qualität
Die nordafrikanische Auswahl verfügt über einen Kader, der in den vergangenen Jahren regelmäßig auf internationalem Niveau überzeugen konnte. Besonders die Mischung aus körperlicher Robustheit und technischer Qualität macht Algerien zu einem unangenehmen Gegner.
Im Fokus steht dabei unter anderem Ramy Bensebaini. Der Defensivspieler von Borussia Dortmund gehört zu den Führungsspielern der Mannschaft und soll der Defensive Stabilität verleihen. Gegen Argentinien hatte jedoch auch er große Probleme, die Bewegungen von Messi und den offensiven Wirbel der Südamerikaner zu kontrollieren.
Trotz der Niederlage zeigte Algerien insgesamt eine solide Organisation und ließ erkennen, warum viele Experten das Team weiterhin als stärkste afrikanische Mannschaft dieser Gruppe betrachten.

Jordanien überraschte gegen Österreich
Auch Jordanien konnte beim Auftakt überzeugen. Die Mannschaft spielte mutig nach vorne, versteckte sich nicht und stellte Österreich phasenweise vor große Probleme.
Besonders nach dem Ausgleich entwickelte Jordanien viel Selbstvertrauen und spielte teilweise sogar die gefährlicheren Angriffe. Letztlich fehlte jedoch die Erfahrung in den entscheidenden Momenten. Die individuellen Fehler wurden auf diesem Niveau sofort bestraft.
Dennoch dürfte das Team viel Selbstvertrauen aus den ersten 70 Minuten gegen Österreich ziehen. Die Leistung war deutlich besser als es das Endergebnis vermuten lässt.
Taktische Analyse
Algerien wird die Initiative übernehmen
Im Gegensatz zum Spiel gegen Argentinien dürfte Algerien diesmal deutlich mehr Ballbesitz haben. Die Nordafrikaner verfügen über technisch starke Spieler und werden versuchen, das Spiel zu kontrollieren.
Besonders über die Außenbahnen entwickelt Algerien häufig viel Druck. Die Mannschaft sucht immer wieder Eins-gegen-Eins-Situationen und versucht, durch Flanken oder schnelle Kombinationen in den Strafraum zu gelangen.
Entscheidend wird sein, wie effizient Algerien seine Chancen nutzt. Gegen Argentinien fehlten die klaren Torchancen, gegen Jordanien sollte sich dies deutlich ändern.
Jordanien bleibt gefährlich im Umschaltspiel
Jordanien wird vermutlich etwas defensiver auftreten als gegen Österreich. Die Mannschaft weiß, dass Algerien spielerisch Vorteile besitzt und dürfte deshalb auf eine kompakte Grundordnung setzen.
Gleichzeitig haben die Jordanier gezeigt, dass sie nach Ballgewinnen sehr schnell umschalten können. Genau diese Kontersituationen könnten gegen eine offensiv ausgerichtete algerische Mannschaft gefährlich werden.
Daher ist durchaus zu erwarten, dass beide Teams zu ihren Chancen kommen werden.
Jordanien vs. Algerien: Direkter Vergleich (H2H)
Direkte Duelle zwischen Jordanien und Algerien gab es in den vergangenen Jahren nur selten. Deshalb besitzen historische Ergebnisse für die aktuelle Begegnung nur eine geringe Aussagekraft.
Viel wichtiger erscheint die aktuelle Leistungsfähigkeit beider Mannschaften. Hier besitzt Algerien zwar Vorteile, doch der Abstand ist kleiner, als viele Beobachter vor Beginn des Turniers vermutet hatten.
Die aktuelle Form der Teams
Jordanien
- Niederlage gegen Österreich (1:3)
- Über weite Strecken starke Leistung
- Zwischenzeitlich klar auf Augenhöhe
- Durch individuelle Fehler um den Lohn gebracht
Jordanien hat trotz der Niederlage Selbstvertrauen tanken können. Die Mannschaft präsentierte sich mutig und deutlich stärker als viele Experten erwartet hatten.
Algerien
- Niederlage gegen Argentinien (0:3)
- Gegen den Titelverteidiger lange ordentlich verteidigt
- Individuelle Klasse des Gegners gab den Ausschlag
- Weiterhin einer der stärksten afrikanischen Vertreter im Turnier
Das Ergebnis gegen Argentinien liest sich deutlich schlechter als die tatsächliche Leistung. Gegen Jordanien sollte Algerien wesentlich besser zur Geltung kommen.
Wettquoten für Jordanien gegen Algerien
Die Buchmacher sehen Algerien als klaren Favoriten. Für einen Sieg der Nordafrikaner werden aktuell Quoten zwischen 1,50 und 1,57 angeboten.
Ein Unentschieden wird deutlich höher bewertet, während ein Erfolg Jordaniens als Überraschung gelten würde. Dennoch dürfte die Partie enger verlaufen, als die Quoten zunächst vermuten lassen.
Gerade bei den Torwetten ergeben sich interessante Optionen, da beide Mannschaften offensiv durchaus überzeugende Ansätze gezeigt haben.
Prognose und Wett-Tipp: Jordanien – Algerien bei der WM 2026
Algerien hat gegen Argentinien verloren, aber keineswegs enttäuscht. Die Mannschaft wurde letztlich Opfer eines überragenden Lionel Messi und eines Gegners, der zu den größten Titelfavoriten des Turniers zählt. Gegen Jordanien sind die Voraussetzungen nun völlig anders.
Jordanien wiederum hat gegen Österreich bewiesen, dass das Team auf WM-Niveau konkurrenzfähig sein kann. Die Offensive sorgte immer wieder für Gefahr und hätte zwischenzeitlich sogar die Führung erzielen können.
Trotzdem spricht die höhere individuelle Qualität klar für Algerien. Die Nordafrikaner verfügen über mehr Erfahrung auf diesem Niveau und sollten die Kontrolle über das Spiel übernehmen. Gleichzeitig erscheint es wahrscheinlich, dass Jordanien zumindest phasenweise gefährliche Gegenangriffe setzen kann.
- Empfohlener Wett-Tipp: Algerien gewinnt & Beide Teams treffen
- Quote: ca. 2,10
Diese Wette kombiniert den Favoritenstatus Algeriens mit dem positiven Eindruck, den Jordanien im Auftaktspiel hinterlassen hat. Die Nordafrikaner besitzen die bessere Mannschaft und stehen unter Zugzwang, während Jordanien offensiv genügend Qualität gezeigt hat, um zumindest einen Treffer zu erzielen. Die Quote von rund 2,10 bietet dabei einen attraktiven Mehrwert für dieses entscheidende WM-Gruppenspiel.


