WM-Viertelfinale: Warum die Schweiz gegen Argentinien gewinnt!

Simon Schneider
| veröffentlicht am: 09.07.26 (aktualisiert: 09.07.26)
geprüft von Lukas Stratmann | 3 Min. Lesezeit
Wir glauben, dass Ruben Vargas und die Schweizer die große Überraschung schaffen und Argentinien aus dem Turnier werfen.

Wenn am 12. Juli 2026 um 3:00 Uhr deutscher Zeit das WM-Viertelfinale zwischen der Schweiz und Argentinien angepfiffen wird, sehen die Buchmacher den Weltmeister zwar leicht im Vorteil. Doch wer den bisherigen Turnierverlauf aufmerksam verfolgt hat, erkennt schnell: Die Voraussetzungen sprechen längst nicht so klar für die Südamerikaner, wie es die Quoten vermuten lassen.

Im Gegenteil – vieles deutet darauf hin, dass die Schweiz vor einer echten Sensation steht.

Argentinien wackelte bereits zweimal gewaltig

Der Einzug ins Viertelfinale klingt auf den ersten Blick souverän, die Leistungen waren es allerdings nicht. Sowohl gegen Kap Verde als auch gegen Ägypten stand Argentinien in der K.o.-Phase bereits mit dem Rücken zur Wand. In beiden Partien wirkte der Titelverteidiger überraschend anfällig, hatte Probleme im Spielaufbau und ließ vor allem defensiv ungewohnt viele Chancen zu.

Statt die individuelle Klasse auf den Platz zu bringen, präsentierte sich Argentinien über weite Strecken ideenlos und lebte von Einzelaktionen. Gerade gegen gut organisierte Gegner fehlten Tempo, Kreativität und Durchschlagskraft. Dass man beide Spiele letztlich überstand, lag weniger an überzeugenden Leistungen als an der enormen individuellen Qualität einzelner Spieler.

Die Schweiz hat sich von Spiel zu Spiel gesteigert

Während Argentinien eher abbaut, zeigt die Formkurve der Schweiz klar nach oben. Die Eidgenossen sind mit jeder Partie stärker geworden und wirken inzwischen enorm gefestigt. Das Team tritt geschlossen auf, verteidigt diszipliniert und überzeugt durch hohe Laufbereitschaft sowie taktische Flexibilität.

Gerade in einem K.o.-Spiel sind genau diese Tugenden oft entscheidender als große Namen. Die Schweiz hat mehrfach bewiesen, dass sie auch gegen spielstarke Mannschaften ihre Ordnung behält und jederzeit gefährliche Umschaltmomente kreieren kann. Das gewachsene Selbstvertrauen innerhalb der Mannschaft könnte im Viertelfinale zu einem entscheidenden Faktor werden.

Argentinien ist zu abhängig von Lionel Messi

Noch immer ist Lionel Messi der Unterschiedsspieler der Argentinier. Doch mit 39 Jahren kann selbst ein Ausnahmefußballer nicht mehr jede Partie im Alleingang entscheiden. Genau dieser Eindruck entstand bislang im Turnier.

Immer wieder wartete Argentinien darauf, dass Messi den entscheidenden Moment kreiert. Fällt er einmal aus dem Spiel oder wird konsequent gedoppelt, fehlt häufig ein klarer Plan B. Diese einseitige Abhängigkeit macht den Weltmeister berechenbarer als in früheren Jahren.

Die Schweiz verfügt dagegen über ein hervorragend abgestimmtes Kollektiv. Verantwortung verteilt sich auf mehrere Schultern, wodurch das Team deutlich schwerer auszurechnen ist.

Gregor Kobel kann zum Matchwinner werden

Ein weiterer großer Vorteil liegt zwischen den Pfosten. Mit Gregor Kobel verfügt die Schweiz über einen Torhüter, der längst zur Weltklasse gehört. Seine Reflexe, seine Strafraumbeherrschung und seine Ruhe am Ball geben der gesamten Defensive enorme Sicherheit.

Gerade in einem engen Viertelfinale können ein oder zwei herausragende Paraden den Unterschied ausmachen. Sollte Argentinien tatsächlich überwiegend über Messi zu Chancen kommen, besitzt Kobel alle Qualitäten, um seinem Team den Rücken freizuhalten.

Warum der Außenseiter echte Chancen besitzt

Die Rollenverteilung ist klar: Argentinien trägt den größeren Namen, die Schweiz geht als Außenseiter ins Spiel. Genau das könnte jedoch zum Vorteil der Eidgenossen werden. Ohne den ganz großen Druck kann die Mannschaft ihren disziplinierten Matchplan umsetzen und auf die Unsicherheiten des Gegners lauern.

Die bisherigen Auftritte sprechen dafür, dass die Schweiz derzeit als Mannschaft geschlossener, stabiler und formstärker wirkt. Wenn Argentinien erneut nicht zu seinem Rhythmus findet und Messi nicht den Unterschied macht, ist das Weiterkommen der Schweizer alles andere als unrealistisch.

Wett-Tipp: Der Value liegt auf der Schweiz

Die Wettquoten spiegeln den großen Namen Argentinien wider und machen den Weltmeister zum Favoriten. Genau dadurch entsteht jedoch interessanter Wettwert auf der anderen Seite.

Wer an eine Überraschung glaubt, findet im Sieg der Schweiz nach regulärer Spielzeit meist attraktive Quoten. Noch interessanter erscheint jedoch die Wette „Schweiz kommt weiter“. Diese deckt auch einen Erfolg nach Verlängerung oder Elfmeterschießen ab und passt hervorragend zum erwarteten engen Spielverlauf.

Aus sportlicher Sicht sprechen die aktuelle Form, die mannschaftliche Geschlossenheit, die starke Defensive und ein Weltklasse-Torhüter für die Eidgenossen. Angesichts der bislang enttäuschenden Auftritte Argentiniens und der großen Abhängigkeit von Messi besitzt die Schweiz ausgezeichnete Chancen, den Titelverteidiger aus dem Turnier zu werfen. Für Sportwetten-Fans ist die Außenseiterwette daher eine der spannendsten Optionen im gesamten WM-Viertelfinale.

Simon Schneider - Chefredakteur & News-Experte
Simon Schneider Simon Schneider ist Chefredakteur und News-Experte bei Sportwetten24. Mit über 15 Jahren Erfahrung im Sportjournalismus verantwortet er die redaktionelle Qualität des gesamten Portals. Simons Stärke liegt in der sportartübergreifenden Analyse: Von Fußball und Esports über Tennis und MMA bis zu Wintersport und Politik-Wetten deckt er das breiteste Themenspektrum im Team ab. Intern überzeugt er regelmäßig mit einer der stabilsten Erfolgsquoten. Er hält einen B.A. in Journalistik von der Universität Leipzig und arbeitet von dort aus.
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