Juventus – NEC Nijmegen (17.09.) live im TV: Welcher Sender überträgt?

Simon Schneider
geprüft von Lukas Stratmann | 3 Min. Lesezeit
Juventus – NEC Nijmegen im TV und Live-Stream: Wer überträgt den Europa-League-Auftakt?

Großer Name gegen frechen Außenseiter: Juventus Turin startet am Donnerstag, 17. September 2026, mit einem Heimspiel gegen NEC Nijmegen in die neue Europa-League-Saison. Anstoß im Allianz Stadium ist um 21 Uhr.

Für Juve zählt eigentlich nur ein Sieg – schließlich gehören die Italiener zu den prominentesten Titelkandidaten des gesamten Wettbewerbs. Für NEC dagegen ist schon die Reise nach Turin ein echtes Fußball-Abenteuer.

Juventus gegen NEC Nijmegen live bei RTL+

In Deutschland wird Juventus gegen NEC Nijmegen live bei RTL+ übertragen. Der kostenpflichtige Streamingdienst zeigt die Partie als komplettes Einzelspiel ab 21 Uhr.

RTL+ hat am ersten Europa-League-Spieltag ohnehin jede Menge Auswahl im Programm. Parallel laufen unter anderem Celtic gegen Ferencváros, Beşiktaş gegen Olympique Marseille und Crystal Palace gegen Lech Posen. Zusätzlich gibt es die bekannte Konferenz für Zuschauer, die möglichst viel von allen Partien mitbekommen wollen.

Welche Kommentatoren für Juventus gegen NEC eingesetzt werden, ist bislang noch nicht offiziell veröffentlicht worden.

Gibt es Juventus – Nijmegen kostenlos im Free-TV?

Für deutsche Zuschauer lautet die Antwort: nein. Weder RTL noch Nitro zeigen die Partie frei empfangbar. Der Free-TV-Sendeplatz der RTL-Gruppe am Donnerstag geht bereits an das frühe Spiel zwischen OFI Kreta und der TSG Hoffenheim.

Sky und WOW zeigen in der Saison 2026/27 ebenfalls ausgewählte Europa-League-Partien. Für Juventus gegen NEC ist bislang allerdings keine konkrete zusätzliche deutsche Einzelspiel-Übertragung bestätigt. Wer die kompletten 90 Minuten sicher sehen möchte, sollte deshalb RTL+ einplanen.

Einen kostenlosen offiziellen deutschen Livestream gibt es ebenfalls nicht.

In den Niederlanden läuft Juve vs. NEC sogar kostenlos

Ganz anders sieht die Situation für niederländische Fans aus. Ziggo Sport 1 zeigt Juventus gegen NEC live, zusätzlich wird das Spiel über Ziggo Sport Free kostenlos gestreamt.

Das ist Teil des niederländischen Rechtekonzepts: Die Europapokal-Spiele der heimischen Klubs können auch ohne reguläres Ziggo-Sport-Abo kostenlos verfolgt werden. Für NEC-Fans wird das historische Gastspiel in Turin damit besonders leicht zugänglich.

In Italien läuft die Partie bei Sky Sport, unter anderem über Sky Sport Calcio, sowie im Stream via Sky Go und NOW.

Juventus startet als klarer Favorit

Sportlich ist die Rollenverteilung zunächst ziemlich eindeutig. Juventus gehört allein schon aufgrund des Kaders und der internationalen Erfahrung zu den Schwergewichten dieser Europa-League-Saison.

Die Mannschaft von Luciano Spalletti ist ordentlich in die Serie A gestartet. Nach Siegen gegen Frosinone und Parma folgte ein 1:1 im Topspiel gegen Milan. Besonders defensiv präsentierte sich Juve bislang ausgesprochen stabil.

Allerdings plagen Spalletti einige Verletzungssorgen. Zuletzt fehlten gleich mehrere wichtige Spieler, darunter Kenan Yildiz, Khephren Thuram, Weston McKennie und Andrea Cambiaso. Immerhin hat Juve offensiv nachgelegt: Der deutsche Nationalstürmer Nick Woltemade soll dem Angriff zusätzliche Möglichkeiten geben.

NEC hat nichts zu verlieren

NEC Nijmegen qualifizierte sich dank eines sensationellen dritten Platzes in der Eredivisie für Europa und durfte zunächst sogar von der Champions League träumen.

Im Play-off war Bodø/Glimt allerdings eine Nummer zu groß. NEC verlor zuhause mit 1:3 und anschließend in Norwegen mit 0:3. Statt Königsklasse geht es deshalb nun in der Europa League weiter.

Auch der aktuelle Saisonstart verlief wechselhaft. Auf einen 3:1-Sieg in Zwolle folgten ein 1:3 gegen Feyenoord und ein 2:2 gegen Excelsior.

In Turin kann NEC allerdings völlig befreit auftreten. Niemand erwartet einen Auswärtssieg – genau das macht solche Europapokal-Abende manchmal gefährlich. Juventus muss das Spiel machen, Nijmegen kann auf Umschaltmomente lauern. Alles andere als drei Punkte für die Alte Dame wäre dennoch gleich zum Auftakt eine kleine Sensation.

Simon Schneider - Chefredakteur & News-Experte
Simon Schneider Simon Schneider ist Chefredakteur und News-Experte bei Sportwetten24. Mit über 15 Jahren Erfahrung im Sportjournalismus verantwortet er die redaktionelle Qualität des gesamten Portals. Simons Stärke liegt in der sportartübergreifenden Analyse: Von Fußball und Esports über Tennis und MMA bis zu Wintersport und Politik-Wetten deckt er das breiteste Themenspektrum im Team ab. Intern überzeugt er regelmäßig mit einer der stabilsten Erfolgsquoten. Er hält einen B.A. in Journalistik von der Universität Leipzig und arbeitet von dort aus.
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