
Für die deutsche Nationalmannschaft geht es in der UEFA Nations League Schlag auf Schlag weiter. Am Donnerstag, 1. Oktober 2026, empfängt die DFB-Auswahl Serbien in der Münchner Allianz Arena. Anstoß ist um 20.45 Uhr.
Für Jürgen Klopp ist es bereits das dritte Spiel als Bundestrainer – und durch seinen ungewöhnlichen Kaderplan dürfte gegen Serbien eine deutlich veränderte deutsche Mannschaft auf dem Platz stehen.
Deutschland gegen Serbien kostenlos im ZDF
Die Partie wird in Deutschland live und kostenlos im ZDF übertragen. „ZDFsportstudio live“ beginnt bereits um 20.15 Uhr, eine halbe Stunde vor dem Anpfiff.
Durch die Sendung führt Jochen Breyer. Als Experten sind die beiden Weltmeister Christoph Kramer und Per Mertesacker dabei. Für Mertesacker wird es ein besonderer Abend: Nach sechs Jahren beendet er mit dieser Übertragung seine Tätigkeit als ZDF-Fußballexperte.
Kommentiert wird Deutschland gegen Serbien von Oliver Schmidt.
Auch im Internet gibt es kostenlose Live-Bilder. Das ZDF bietet die komplette TV-Übertragung parallel in seinem kostenlosen Livestream an. Ein Pay-TV-Abonnement ist für das deutsche Nations-League-Spiel daher nicht erforderlich.
ARD und RTL übertragen die Partie nicht. Die sechs deutschen Gruppenspiele werden zwischen ARD, ZDF und RTL aufgeteilt.
Läuft Deutschland gegen Serbien auch bei DAZN?
Für Zuschauer in Deutschland nicht live. DAZN besitzt zwar umfangreiche Nations-League-Rechte, die Live-Spiele der deutschen Nationalmannschaft sind hierzulande jedoch den jeweiligen Free-TV-Partnern vorbehalten. DAZN stellt Deutschland gegen Serbien anschließend ab Mitternacht als Re-Live und in Highlights zur Verfügung.
Anders sieht es in Österreich und der Schweiz aus. Dort kann Deutschland gegen Serbien live bei DAZN verfolgt werden.
Im österreichischen Free-TV läuft zeitgleich bei ORF 1 das Nations-League-Spiel Irland gegen Österreich. In Serbien selbst gehören RTS und Arena Sport zu den offiziellen Rechtepartnern des Wettbewerbs.
Klopp tauscht für Serbien große Teile seines Kaders aus
Sportlich ist vor allem Klopps ungewöhnliche Personalplanung interessant. Der Bundestrainer nominierte für die ersten vier Nations-League-Spiele insgesamt 44 Spieler in zwei unterschiedlichen Kadergruppen.
Nach den ersten beiden Partien gegen die Niederlande und Griechenland reist ein Großteil des ursprünglichen Aufgebots wieder zu seinen Klubs zurück. Für Serbien und das anschließende Rückspiel in Griechenland stoßen zahlreiche neue Spieler dazu.
Unter anderem gehören dann Jonathan Burkardt, Maximilian Mittelstädt, Ridle Baku, Brajan Gruda, Saïd El Mala und Tom Bischof zum Aufgebot. Mit Finn Jeltsch, Felix Keidel, Vitaly Janelt, Mika Baur und Derry Scherhant stehen zudem mehrere potenzielle Debütanten bereit.
Deutschland startet mit 1:1 in die Klopp-Ära
Klopps erstes Spiel als Bundestrainer endete am Donnerstag mit einem 1:1 bei den Niederlanden. Felix Nmecha brachte Deutschland in Amsterdam in Führung, ehe Cody Gakpo erst in der Nachspielzeit für Oranje ausglich.
Serbien musste dagegen zum Nations-League-Auftakt einen Rückschlag hinnehmen. Trotz früher Führung verloren die Serben zu Hause 1:2 gegen Griechenland. Der entscheidende Treffer fiel erst in der fünften Minute der Nachspielzeit.
Vor dem direkten Duell stehen für beide Mannschaften am Sonntag noch weitere Spiele an: Deutschland empfängt Griechenland in Augsburg, Serbien trifft zu Hause auf die Niederlande.
In der ausgeglichen besetzten Gruppe A2 können die Punkte aus München bereits große Bedeutung bekommen. Die beiden besten Teams erreichen das Viertelfinale. Deutschland besitzt gegen Serbien den Heimvorteil und dürfte favorisiert sein – durch Klopps große Rotation bleibt allerdings spannend, wie schnell sich die neu zusammengestellte Mannschaft findet.
