Schweden bestreitet auch sein zweites Nations-League-Spiel vor heimischem Publikum. Nach dem 2:1 gegen Rumänien bleibt die Mannschaft in Solna und kann mit einem weiteren Erfolg früh die alleinige Führung in der Gruppe B4 übernehmen. Polen reist dagegen mit nur einem Punkt aus dem ersten Spiel an. Die Gäste kamen in Warschau nicht über ein 0:0 gegen Bosnien und Herzegowina hinaus. Mit Robert Lewandowski verfügt Polen weiterhin über einen außergewöhnlichen Torjäger, doch insgesamt fehlte es dem Team zum Auftakt an Tempo und Durchschlagskraft. Gegen die offensivstarken Schweden dürfte nun eine deutlich schwierigere Aufgabe warten.
Für die Wett-Prognose ist zu klären, ob Schweden seiner Favoritenrolle erneut gerecht wird und dabei seine Vorteile im Angriff ausspielen kann.
Ausgangslage: Schweden kann sich früh an der Spitze absetzen
Die Schweden führen die Gruppe nach dem ersten Spieltag mit drei Punkten an. Alexander Isak erzielte gegen Rumänien nach 20 Minuten das 1:0, ehe Dennis Man für die Gäste ausglich. Noch vor der Pause stellte Viktor Gyökeres den 2:1-Endstand her. In der zweiten Hälfte wurde ein weiterer schwedischer Treffer aberkannt.
Das Ergebnis fiel knapp aus, dennoch unterstrich Schweden seine offensiven Möglichkeiten. Mit Isak und Gyökeres standen genau jene beiden Angreifer auf der Torschützenliste, auf denen die größten Hoffnungen ruhen. Auch gegen Polen dürfte das Duo die gegnerische Defensive über weite Strecken beschäftigen.
Polen verpasste dagegen einen erfolgreichen Auftakt. Das torlose Unentschieden gegen Bosnien war zwar defensiv ordentlich, offensiv aber enttäuschend. Da nun auswärts beim Gruppenfavoriten gespielt wird, wäre ein weiteres Remis vermutlich ein akzeptables Ergebnis. Eine zweite zu passive Vorstellung könnte jedoch dazu führen, dass Schweden die Partie früh kontrolliert.
Form und Vorbereitung: Schwedens Offensive bleibt die größte Stärke
Schweden erreichte bei der Weltmeisterschaft die erste K.-o.-Runde. Nach einem überzeugenden 5:1 gegen Tunesien folgten ein 1:5 gegen die Niederlande und ein 1:1 gegen Japan. In der Runde der letzten 32 war Frankreich beim 3:0 zu stark. Mit dem anschließenden 2:1 gegen Rumänien gelang nun die gewünschte Reaktion.
Die Resultate zeigen sowohl das Potenzial als auch die defensive Verwundbarkeit der Schweden. In allen fünf genannten Partien kassierte die Mannschaft mindestens ein Gegentor. Offensiv verfügt Trainer Graham Potter allerdings über genügend Qualität, um auch nach einem Rückstand oder Ausgleich erneut gefährlich zu werden.
Polen holte aus seinen vergangenen fünf Pflichtspielen zwei Siege, zwei Unentschieden und eine Niederlage. Auf ein 1:1 gegen die Niederlande folgten Erfolge gegen Malta und Albanien. Im entscheidenden WM-Playoff unterlagen die Polen ausgerechnet Schweden mit 2:3. Das 0:0 gegen Bosnien komplettiert die aktuelle Formkurve.
Taktik und Matchplan: Isak und Gyökeres stellen Polen vor Probleme
Schweden kann mit zwei körperlich starken und gleichzeitig beweglichen Spitzen agieren. Isak lässt sich häufiger in Zwischenräume fallen, während Gyökeres mit direkten Läufen die Tiefe attackiert. Dadurch wird die polnische Dreier- oder Fünferkette immer wieder vor schwierige Entscheidungen gestellt.
Polen dürfte zunächst kompakt verteidigen und auf Umschaltmomente setzen. Lewandowski bleibt dabei der wichtigste Zielspieler, benötigt aber ausreichend Unterstützung aus dem Mittelfeld. Sollte Schweden früh in Führung gehen, müssten die Gäste ihre zurückhaltende Grundordnung öffnen. Das würde dem schnellen schwedischen Angriff weitere Räume bieten.
Da Schweden selbst nicht immer stabil verteidigt, ist ein polnischer Treffer keineswegs ausgeschlossen. Ein mögliches Gegentor spricht jedoch nicht automatisch gegen den Heimsieg: Schon gegen Rumänien reagierten die Schweden auf das 1:1 mit dem entscheidenden zweiten Treffer.
Wettquoten: Attraktiver Aufschlag für das zweite schwedische Tor
Die Buchmacher bieten für einen schwedischen Heimsieg eine Quote von 1,90 und darüber an. Das Unentschieden bewegt sich um die 3,70, während ein polnischer Auswärtssieg mit bis zu 3,80 ähnlich wie das Remis bewertet wird. Schweden ist damit deutlich, aber nicht übermäßig stark favorisiert.
Die Kombination aus Heimsieg und mehr als 1,5 Toren wird mit 2,35 quotiert. Gegenüber dem einfachen Sieg bringt die Zusatzbedingung einen bemerkenswerten Aufschlag. Innerhalb der möglichen schwedischen Siege wird lediglich das 1:0 ausgeschlossen. Ergebnisse wie 2:0, 2:1, 3:0 oder 3:1 führen allesamt zum Wettgewinn.
Direkter Vergleich (H2H): Schweden gewann das jüngste Duell mit 3:2
Die beiden Mannschaften standen sich erst im März 2026 im entscheidenden Finale der europäischen WM-Playoffs gegenüber. Schweden setzte sich in Solna mit 3:2 durch und löste damit das Ticket für die Weltmeisterschaft.
Auch bei der Europameisterschaft 2021 endete das Duell mit einem schwedischen 3:2-Erfolg. Beide Begegnungen zeigten, dass Polen der schwedischen Offensive durchaus Probleme bereiten kann, selbst aber ebenfalls zu Chancen kommt. Für den Montagabend erscheint daher erneut ein Resultat wie 2:1 oder 3:1 plausibel.
Wett-Tipp & Prognose: Schweden – Polen (28.09.26)
Schweden besitzt im Angriff klare Vorteile und konnte bereits gegen Rumänien auf Tore von Alexander Isak und Viktor Gyökeres bauen. Polen blieb zum Auftakt gegen Bosnien ohne eigenen Treffer und verlor das jüngste Pflichtspiel in Solna mit 2:3. Der einfache Heimsieg ist bereits interessant, doch die kombinierte Wette bietet für den Ausschluss eines 1:0 einen attraktiven Quotenaufschlag. Schweden sollte mindestens zwei Treffer benötigen und besitzt dafür auch die erforderliche Offensivqualität.
- Unser Wett-Tipp: Schweden gewinnt + über 1,5 Tore
- Empfohlene Quote: 2,35 (Emirbet)


