SC Paderborn – VfB Stuttgart: Tipp & Prognose (10.10.26)

Am 5. Spieltag der laufenden Bundesliga-Saison muss der VfB Stuttgart ins tiefe Ostwestfalen. Die Schwaben treten beim Aufsteiger SC Paderborn an. Holt Stuttgart auswärts drei Punkte oder gibt es eine böse Überraschung für den VfB?
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10.10.2026 Home Deluxe Arena (Paderborn) 15:30 Uhr
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Bester Tipp: Beide Teams treffen – NEIN 2,50 jetzt zu Golazzo
Simon Schneider
geprüft von Lukas Stratmann | 3 Min. Lesezeit

Beim VfB Stuttgart wächst früh in der Saison der Druck. Drei Niederlagen aus den ersten vier Bundesligaspielen sind für die Ansprüche der Schwaben eindeutig zu wenig. Nach der Länderspielpause wartet am Samstag (10. Oktober 2026) nun ausgerechnet ein Aufsteiger, bei dem eigentlich drei Punkte eingeplant sein dürften. Doch Vorsicht: Der SC Paderborn hat unmittelbar vor der Pause beim 3:1 gegen Hoffenheim seine mit Abstand beste Saisonleistung gezeigt und den ersten Bundesligasieg gefeiert.

Nach zuvor 270 torlosen Minuten platzte offensiv plötzlich der Knoten. Genau das macht die Aufgabe für Stuttgart unangenehmer, als es die Quoten vermuten lassen.

Ausgangslage: Stuttgart klar favorisiert – trotz Tabellenplatz 15

Anstoß in der Home Deluxe Arena ist am Samstag um 15:30 Uhr. Kurios ist die Tabellenkonstellation: Paderborn steht nach vier Spieltagen mit vier Punkten und 3:5 Toren auf Rang zwölf. Stuttgart hat lediglich drei Zähler gesammelt und liegt mit 6:9 Treffern auf Platz 15.

Trotzdem sehen die Buchmacher den VfB ausgesprochen deutlich vorne. Ein Paderborner Heimsieg wird aktuell mit ungefähr 4,60 gehandelt, das Remis liegt bei 4,40 und für einen Stuttgarter Auswärtssieg gibt es lediglich rund 1,63.

Der Markt setzt also klar auf den Qualitätsunterschied. Ganz von der Hand zu weisen ist das nicht. Stuttgart besitzt individuell deutlich mehr Möglichkeiten und steht nach dem schwachen Auftakt bereits unter Zugzwang. Paderborn hat allerdings gerade bewiesen, dass es auch gegen etablierte Bundesligisten gewinnen kann.

Formcheck SC Paderborn: Drei Tore verändern plötzlich die Stimmung

Vor dem Hoffenheim-Spiel sah die Paderborner Saison offensiv ziemlich düster aus.

Beim 0:0 in Mainz, dem 0:1 gegen Freiburg und dem 0:3 in Dortmund gelang kein einziger Treffer. Gegen die TSG änderte sich das schlagartig. Santiago Castaneda brachte den SCP nach 29 Minuten in Führung, Stefano Marino erhöhte noch vor der Pause. Nachdem Hoffenheim verkürzt hatte, entschied Joker Steffen Tigges die Partie mit dem 3:1.

SC Paderborn – VfB Stuttgart: Wett-Tipp und Prognose zum 5. Spieltag

Trainer Ralf Kettemann sprach anschließend von einem verdienten Sieg und betonte ausdrücklich, wie wichtig der Dreier für das Selbstvertrauen sei. Besonders zufrieden war er mit der Balance seiner Mannschaft.

Genau darin liegt vor dem Stuttgart-Spiel die Hoffnung. Paderborn muss nicht plötzlich selbst das Spiel machen. Der Aufsteiger kann kompakt stehen, Zweikämpfe suchen und darauf warten, dass der Favorit Fehler macht.

Trotzdem sollte ein einzelner starker Auftritt nicht darüber hinwegtäuschen, dass der SCP in drei der ersten vier Ligaspiele ohne eigenes Tor blieb.

Formcheck VfB Stuttgart: Drei Niederlagen erhöhen den Druck

Beim VfB ist die Stimmung deutlich angespannter.

Das Auftaktprogramm war allerdings auch anspruchsvoll. Zum Start verlor Stuttgart beim FC Bayern mit 1:5. Anschließend zeigte die Mannschaft beim 4:1 gegen Köln, welches offensive Potenzial vorhanden ist. Danach folgten jedoch ein 1:2 in Hoffenheim und eine knappe 0:1-Heimniederlage gegen Tabellenführer Borussia Dortmund.

Ein Sieg aus vier Spielen ist für eine Mannschaft mit internationalen Ambitionen zu wenig. Vor allem offensiv fehlte gegen Dortmund die letzte Konsequenz.

Die lange Länderspielpause kommt deshalb möglicherweise gar nicht ungelegen. Stuttgart bestritt unter anderem ein Testspiel gegen Heidenheim und gewann dieses souverän mit 3:0. Atakan Karazor, Lorenz Assignon und Jeff Chabot trafen, Jamie Leweling bereitete alle drei Treffer vor.

Natürlich ist ein Testspiel kein Bundesliga-Maßstab. Für das Selbstvertrauen und die Arbeit an den Abläufen dürfte der Erfolg trotzdem hilfreich gewesen sein.

Matchanalyse: Muss Paderborns Befreiungsschlag wirklich ein neuer Trend sein?

Die Buchmacher rechnen mit Toren. Über 2,5 Treffer bringt lediglich ungefähr 1,40, selbst über 3,5 Tore wird noch mit rund 2,00 gehandelt. Interessanter finden wir deshalb diesmal einen anderen Markt.

Für „Beide Teams treffen – Nein“ gibt es aktuell ungefähr 2,50.

Das wirkt zunächst mutig, schließlich hat Paderborn Hoffenheim gerade dreimal getroffen. Über die gesamte bisherige Saison bleibt die Bilanz aber eindeutig: In drei von vier Bundesligapartien erzielte der SCP kein Tor.

Auch Stuttgart muss nicht zwangsläufig zu einem Offensivspektakel beitragen. Sechs Ligatore klingen ordentlich, vier davon fielen allerdings beim einzigen Saisonsieg gegen Köln. In den übrigen drei Partien kam der VfB zusammengenommen auf lediglich zwei Treffer.

Wir können uns deshalb gut vorstellen, dass Stuttgart nach den bisherigen Rückschlägen diesmal kontrollierter agiert und zunächst vor allem versucht, das Spiel nicht unnötig offen werden zu lassen.

Wett-Tipp und Prognose: Mindestens ein Team bleibt ohne Treffer

Paderborn reist mit neuem Selbstvertrauen in dieses Heimspiel, doch Stuttgart steht sportlich bereits unter einem gewissen Erfolgsdruck. Der VfB muss beim Aufsteiger eigentlich gewinnen, wird nach drei Niederlagen aber kaum Interesse an einem wilden Schlagabtausch haben.

Entscheidend ist für uns die geringe offensive Konstanz beider Mannschaften. Paderborn blieb dreimal torlos, Stuttgart zuletzt gegen Dortmund ebenfalls.

  • Unser Wett-Tipp: Beide Teams treffen – Nein
  • Empfohlene Quote: ca. 2,50

Die Quote ist hoch genug, um das Risiko einzugehen. Paderborns 3:1 gegen Hoffenheim war beeindruckend – erst das Stuttgart-Spiel wird aber zeigen, ob damit wirklich dauerhaft der offensive Knoten geplatzt ist.

Bester Tipp: Beide Teams treffen – NEIN 2,50 jetzt zu Golazzo
Simon Schneider - Chefredakteur & News-Experte
Simon Schneider Simon Schneider ist Chefredakteur und News-Experte bei Sportwetten24. Mit über 15 Jahren Erfahrung im Sportjournalismus verantwortet er die redaktionelle Qualität des gesamten Portals. Simons Stärke liegt in der sportartübergreifenden Analyse: Von Fußball und Esports über Tennis und MMA bis zu Wintersport und Politik-Wetten deckt er das breiteste Themenspektrum im Team ab. Intern überzeugt er regelmäßig mit einer der stabilsten Erfolgsquoten. Er hält einen B.A. in Journalistik von der Universität Leipzig und arbeitet von dort aus.
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