VfB Stuttgart II – TSG Hoffenheim II: Tipp & Prognose (13.10.26)

Die U21 des VfB Stuttgart und die zweite Mannschaft der TSG Hoffenheim treffen in Aspach aufeinander. Beide Teams stehen für offensiven Fußball, doch die bisherigen Heim- und Auswärtszahlen setzen einen klaren Kontrapunkt.
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13.10.2026 WIRmachenDRUCK Arena (Aspach) 19:00
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Alfred Hanisch
geprüft von Simon Schneider | 3 Min. Lesezeit

Im Duell zweier Nachwuchsteams treffen unterschiedliche Ausgangslagen aufeinander: Hoffenheim II reist mit mehr Punkten und dem besseren Torverhältnis an, Stuttgart II kann auf den Heimvorteil bauen. Die Quoten spiegeln eine enge Partie mit leichter Tendenz zu den Gästen wider.

Die Frage ist, ob die bisherige Heimschwäche des VfB und die wechselhaften Auswärtsauftritte der TSG den Ausschlag geben. Auch die hohe Zahl an Gegentoren auf beiden Seiten macht den Spielverlauf schwer kalkulierbar.

Ausgangslage: Heimschwäche gegen bessere Gesamtbilanz

Nach acht Spieltagen steht Stuttgart II bei acht Punkten und einem Torverhältnis von 13:16. Die Mannschaft von Nico Willig hat offensiv durchaus etwas vorzuweisen, lässt defensiv aber zu viel zu. Besonders auffällig ist die Bilanz in Aspach: Zwei Heimniederlagen und ein Unentschieden stehen bislang ohne Sieg zu Buche. Der VfB muss also beweisen, dass er vor eigenem Publikum mehr Stabilität entwickeln kann.

Hoffenheim II kommt mit 13 Punkten und 16:11 Toren. Damit ist die TSG in der Tabelle besser platziert und hat bislang mehr Spiele gewonnen. Die Mannschaft von Stefan Kleineheismann verfügt über die etwas verlässlichere Gesamtbilanz, ist aber keineswegs auswärtsfest: Zwei Siege stehen dort ebenso zwei Niederlagen gegenüber. Die Dreiwegquoten von 2,85 für Stuttgart, 3,80 für das Remis und 2,20 für Hoffenheim passen zu diesem leichten, aber nicht überwältigenden Gästetrend.

Formcheck: Stuttgart offen, Hoffenheim mit Schwankungen

Stuttgart holte aus den jüngsten fünf Ligaspielen einen Sieg, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen. Dabei fielen beim 3:3 gegen Jahn Regensburg und beim 2:3 in Rostock viele Tore; zuletzt reichte es in Meppen zu einem 1:1. Der VfB hat in jedem dieser fünf Spiele getroffen, kassierte aber auch jeweils mindestens ein Gegentor. Das spricht für offensive Ansätze, zeigt zugleich aber die defensive Anfälligkeit.

Hoffenheim gewann zwei der letzten fünf Partien, spielte einmal remis und verlor zweimal. Auf das 1:0 gegen Meppen folgte am vergangenen Wochenende eine 2:3-Niederlage beim MSV Duisburg. In Duisburg führte die TSG zur Pause noch mit 2:0, gab den Vorsprung nach dem Seitenwechsel jedoch aus der Hand. Das unterstreicht sowohl das Angriffspotenzial als auch die Gefahr, dass Hoffenheim in einem offenen Spiel die Kontrolle verliert. Über vier Tore gab es in zwei der jüngsten fünf Ligapartien beider Teams – ein Hinweis auf Chancen, aber keine verlässliche Garantie für ein torreiches Duell.

Taktikanalyse: Tempo und Umschaltmomente als Schlüssel

Bei zwei U21-Teams ist mit mutigem Pressing und schnellen Übergängen zu rechnen. Stuttgart dürfte versuchen, die Räume hinter der Hoffenheimer Abwehr zu nutzen und nach Ballgewinnen zügig in die Tiefe zu spielen. Gleichzeitig muss Willigs Mannschaft die Absicherung verbessern: Wer im eigenen Stadion den ersten Sieg erzwingen will, kann sich nicht dauerhaft auf offene Schlagabtausche einlassen.

Hoffenheim wird seinerseits versuchen, mit Ballbesitz und spielerischen Lösungen die Kontrolle zu übernehmen. Die jüngste Niederlage zeigt jedoch, dass eine gute erste Halbzeit allein nicht reicht. Für die TSG wird entscheidend sein, nach einem möglichen Führungstreffer kompakt zu bleiben und Stuttgarts Umschaltmöglichkeiten einzudämmen. Da beide Mannschaften regelmäßig Chancen zulassen, können Standards und zweite Bälle ebenfalls wichtig werden.

Direkter Vergleich (h2h): VfB mit zwei Siegen in der Vorsaison

In der vergangenen Drittliga-Saison gewann Stuttgart beide direkten Duelle: In Hoffenheim setzte sich der VfB mit 3:1 durch, das Rückspiel in Aspach endete 1:0. Diese Ergebnisse geben den Stuttgartern zwar einen kleinen psychologischen Anhaltspunkt, sind wegen der wechselnden Kader junger Mannschaften aber nur begrenzt auf die aktuelle Partie übertragbar. Für die Prognose zählen vor allem die gegenwärtigen Heim- und Auswärtsprobleme.

Wettquoten: Leichte Gästetendenz bei offenem Torbild

Der Markt bewertet Hoffenheim II bei Quoten zwischen 2,00 und 2,20 als leichten Favoriten, lässt Stuttgart aber klar im Spiel (VfB-Quoten: 2,70 bis 2,90). Eine reine Siegerwette auf die TSG erscheint angesichts der ausgeglichenen Auswärtsbilanz riskant. Zugleich sprechen die bisherigen 13:16 Tore des VfB und 16:11 Treffer der TSG dafür, dass beide Teams offensiv wie defensiv Einfluss auf den Spielverlauf nehmen können.

Für eine hohe Torlinie spricht, dass beide Mannschaften in den jüngsten Wochen bereits torreiche Partien hatten. Dagegen steht, dass jeweils nur zwei ihrer letzten fünf Ligaspiele mindestens vier Treffer brachten. Eine Kombination aus Gästetendenz und hoher Torgrenze ist damit eine chancenorientierte Auswahl: Sie verlangt sowohl ein Ergebnis zugunsten Hoffenheims oder ein Remis als auch mindestens vier Tore. Genau diese Bedingungen müssen sich im Schlussabschnitt der Analyse bewähren.

Wett-Tipp & Prognose: VfB Stuttgart II – TSG Hoffenheim II (13.10.26)

Stuttgarts bislang sieglose Heimbilanz wiegt schwer, während Hoffenheim trotz der jüngsten Niederlage insgesamt mehr Konstanz und die bessere Tabellenposition vorweisen kann. Die Gäste sind auswärts allerdings nicht stabil genug, um einen klaren Sieg zu rechtfertigen. Gleichzeitig lassen die hohen Gegentorwerte und die jüngsten offenen Spiele eine torreiche Begegnung plausibel erscheinen. Daher setzen wir auf die doppelte Chance für Hoffenheim II in Verbindung mit mindestens vier Treffern.

  • Unser Wett-Tipp: X2 + über 3,5 Tore
  • Empfohlene Quote: 2,62 (Golazzo)

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Alfred Hanisch - Wettanalyst – Fußball, US-Sport & Cross-Market
Alfred Hanisch Alfred Hanisch ist Wettanalyst bei Sportwetten24 mit einem marktübergreifenden Ansatz über fünf Sportarten und zwei Zeitzonen. Sein Fundament ist der europäische Fußball, seine zweite Säule der US-Sport: NFL und NBA analysiert er seit einem Auslandssemester an der UNLV in Las Vegas. Dazu kommen Tennis und Eishockey als Märkte mit hoher Quoten-Ineffizienz. Alfred hält einen B.Sc. in Sportökonomie von der Universität Bayreuth und arbeitet von dort aus.
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