VfB Stuttgart II – SC Verl: Tipp & Prognose (08.11.26)

VfB Stuttgart II und der SC Verl treffen am 13. Spieltag der 3. Liga in der WIRmachenDRUCK Arena aufeinander. Die Quoten lassen keinen klaren Favoriten erkennen, die jüngsten Ergebnisse beider Teams sprechen jedoch für eine torreiche Begegnung. Besonders Verl war zuletzt häufig an Partien mit vielen Treffern beteiligt.
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08.11.2026 WIRmachenDRUCK Arena (Aspach) 16:30
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Bester Tipp: Beide treffen + über 3,5 Tore 2,42 jetzt zu Monoplay
Alfred Hanisch
geprüft von Simon Schneider | 3 Min. Lesezeit

Am Sonntag empfängt der VfB Stuttgart II den SC Verl in Aspach. Beide Mannschaften stehen in der Tabelle im unteren Mittelfeld, und auch der Dreiwegmarkt verspricht eine ausgeglichene Partie. Während Stuttgart zuletzt immerhin zwei Siege und ein Unentschieden holte, befindet sich Verl mit drei Niederlagen in Folge in einer schwierigen Phase.

Trotzdem spricht einiges für Tore auf beiden Seiten. Verl hat in den vergangenen fünf Ligaspielen immer getroffen, gleichzeitig aber auch 13 Gegentore kassiert. Stuttgart II erzielte beim 3:3 gegen Duisburg und beim 3:2 gegen Hoffenheim II jeweils drei Treffer.

Die höhere Torlinie bleibt riskant, ist bei einer Quote von 2,42 aber eine chancenorientierte Option.

Ausgangslage: Enger Markt, unterschiedliche Trends

Nach zwölf Spieltagen steht Stuttgart II mit 15 Punkten und einem Torverhältnis von 21:23 auf Rang 13. Der VfB hat vier Partien gewonnen, dreimal unentschieden gespielt und fünfmal verloren. Die Mannschaft kann offensiv mitspielen, hat aber fast zwei Gegentore pro Spiel zugelassen. Das macht es für Stuttgart schwierig, eine Partie durch defensive Kontrolle zu entscheiden.

Verl folgt mit zwölf Punkten und 17:26 Toren auf Rang 17. Die Mannschaft hat bislang nur drei Siege geholt und bereits sechsmal verloren. Die jüngste Niederlagenserie hat die Lage verschärft: Nach zwei Unentschieden gab es Niederlagen gegen Hoffenheim II, Viktoria Köln und Wehen Wiesbaden. Dabei kassierte Verl insgesamt neun Gegentore in diesen drei Partien. Gleichzeitig gelang den Ostwestfalen in jedem dieser Spiele mindestens ein eigener Treffer.

Formcheck: Beim VfB wechseln sich gute und schwache Resultate ab

Stuttgart II startete die jüngste Fünfer-Serie mit einem 1:1 in Meppen und gewann anschließend zuhause mit 3:2 gegen Hoffenheim II. Auf den 1:0-Auswärtssieg bei Fortuna Köln folgte eine 1:2-Heimniederlage gegen Aachen. Zuletzt holte der VfB beim Tabellenführer Duisburg ein 3:3, nachdem die Mannschaft früh mit 0:3 zurückgelegen hatte. Die Aufholjagd zeigte Moral und Offensivkraft, offenbarte aber auch defensive Probleme.

Verls letzte fünf Ergebnisse waren 2:2 bei Fortuna Düsseldorf, 2:2 gegen Jahn Regensburg, 1:2 bei Hoffenheim II, 1:3 bei Viktoria Köln und 1:4 gegen Wehen Wiesbaden. In dieser Serie trafen beide Mannschaften in jeder Partie, und vier Begegnungen endeten mit mindestens vier Toren. Die Ausnahme war die 1:2-Niederlage in Hoffenheim. Gerade die Kombination aus zuverlässigem eigenen Tor und löchriger Defensive macht Verl für einen tororientierten Tipp interessant.

Taktische Aspekte: Viele Räume auf beiden Seiten

Stuttgart II dürfte versuchen, das Spiel mit Tempo und mutigen Vorstößen zu gestalten. Der VfB hat in den vergangenen Wochen gezeigt, dass er auch gegen starke Gegner zu mehreren Treffern kommen kann. Gleichzeitig entstehen durch die offensive Ausrichtung Räume im eigenen Abwehrverbund. Duisburg nutzte diese Schwächen in der Anfangsphase des letzten Spiels konsequent aus, ehe Stuttgart nach dem Platzverweis zurück ins Spiel fand.

Verl könnte genau auf solche Umschaltmomente setzen. Die Gäste müssen nach drei Niederlagen eine Reaktion zeigen, können sich aber nicht allein auf eine stabile Abwehr verlassen. Ein offener Spielverlauf würde die Chancen erhöhen, dass beide Teams treffen und insgesamt mindestens vier Tore fallen. Stuttgart muss dafür seine Möglichkeiten besser nutzen als in den Partien, in denen es bei einem Treffer blieb.

Direkter Vergleich (h2h): Verl gewann das letzte Duell deutlich

In den vier bisherigen Ligaduellen gewann Verl einmal, drei Partien endeten remis; Stuttgart II wartet noch auf den ersten Sieg gegen diesen Gegner. Das bislang jüngste Aufeinandertreffen am 1. Februar 2026 endete mit einem 4:0 für Verl. Der direkte Vergleich ist wegen der kleinen Anzahl an Spielen nur ein ergänzender Hinweis, passt aber zum Risiko- und Torprofil dieser Begegnung.

Wettquoten: Die höhere Torlinie zahlt sich aus

Die Dreiwegquoten von 2,40 und darunter für Stuttgart II, um 4,00 für das Unentschieden und 2,50 und darunter für Verl bestätigen den ausgeglichenen Charakter der Partie. Eine klare Festlegung auf den Sieger ist deshalb weniger attraktiv als ein Blick auf den Tor-Markt.

Beide treffen plus über 2,5 Tore wäre die vorsichtigere Linie, aber deutlich unter 1,80 quotiert. Mit über 3,5 Gesamttoren steigt die Quote auf 2,42. Dafür müssen mindestens vier Treffer fallen, ein Ergebnis wie 1:2 würde trotz beiderseitiger Tore nicht reichen.

Wett-Tipp & Prognose: VfB Stuttgart II – SC Verl (08.11.26)

Verl traf in jedem seiner letzten fünf Ligaspiele und kassierte dabei insgesamt 13 Gegentore. Stuttgart II zeigte zuletzt ebenfalls offensive Qualität, ließ aber defensiv regelmäßig Chancen zu. Die gewählte Torlinie ist anspruchsvoll und hängt davon ab, dass das Spiel nicht bei drei Treffern stehen bleibt. Angesichts der jüngsten Resultate beider Teams nehmen wir dieses Risiko zur Quote von 2,42 in Kauf.

  • Unser Wett-Tipp: Beide treffen + über 3,5 Tore
  • Empfohlene Quote: 2,42 (Monoplay)

Bester Tipp: Beide treffen + über 3,5 Tore 2,42 jetzt zu Monoplay
Alfred Hanisch - Wettanalyst – Fußball, US-Sport & Cross-Market
Alfred Hanisch Alfred Hanisch ist Wettanalyst bei Sportwetten24 mit einem marktübergreifenden Ansatz über fünf Sportarten und zwei Zeitzonen. Sein Fundament ist der europäische Fußball, seine zweite Säule der US-Sport: NFL und NBA analysiert er seit einem Auslandssemester an der UNLV in Las Vegas. Dazu kommen Tennis und Eishockey als Märkte mit hoher Quoten-Ineffizienz. Alfred hält einen B.Sc. in Sportökonomie von der Universität Bayreuth und arbeitet von dort aus.
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