
Mehr Spitzenspiel geht in der Handball-Bundesliga kaum: Die SG Flensburg-Handewitt empfängt am Sonntag, 18. Oktober 2026, die Füchse Berlin. Anwurf in der GGW Arena ist um 15 Uhr.
Der ungeschlagene Tabellenführer aus Flensburg trifft auf den letztjährigen Vizemeister und DHB-Pokalsieger aus Berlin. Und für Handballfans gibt es eine besonders gute Nachricht: Das Topspiel läuft gleich auf mehreren Sendern kostenlos.
Flensburg gegen Füchse kostenlos bei WELT, NDR und rbb
SG Flensburg-Handewitt gegen Füchse Berlin ist am Sonntag live im Free-TV zu sehen.
WELT überträgt das ausgewählte Bundesliga-Topspiel ab 15 Uhr frei empfangbar. Zur Halbzeit gibt es eine Analyse, nach Spielende folgt ab etwa 16.30 Uhr der Nachbericht.
Doch WELT ist diesmal nicht die einzige kostenlose TV-Möglichkeit. Auch der NDR zeigt die Partie von 15 bis 17 Uhr live im Fernsehen. In Berlin und Brandenburg übernimmt zudem der rbb das komplette Spiel live.
Damit haben Zuschauer je nach Empfangsgebiet ungewöhnlich viel Auswahl.
Auch online lässt sich die Begegnung kostenlos verfolgen. Livestreams gibt es unter anderem bei Joyn und WELT.de. Zusätzlich bieten Sportschau/NDR sowie rbb24 kostenlose Streams des Topspiels an.
Dyn startet bereits um 14.30 Uhr
Natürlich überträgt auch Dyn die Begegnung live. Dort beginnt die ausführliche Sendung bereits um 14.30 Uhr, also eine halbe Stunde vor dem Anwurf.
Finn-Ole Martins moderiert, als Kommentator ist Lennart Wilken-Johannes im Einsatz. An seiner Seite analysiert der frühere Nationalspieler und Weltmeister Pascal Hens die Partie.
Nach Spielende steht Flensburg gegen Berlin bei Dyn außerdem als Re-Live zur Verfügung.
Wer lediglich dieses Topspiel sehen möchte, braucht diesmal also nicht zwingend ein kostenpflichtiges Dyn-Abonnement – die zahlreichen Free-TV- und Gratisstream-Angebote reichen aus.
Flensburg ungeschlagen an der Tabellenspitze
Sportlich ist die Ausgangslage hochklassig. Flensburg führt die Bundesliga nach acht Spielen mit 15:1 Punkten an. Sieben Partien gewann die SG, lediglich beim THW Kiel gab es ein Unentschieden.
Zuletzt überzeugten die Norddeutschen beim 39:32 in Hannover. Neuzugang Aymeric Minne überragte dabei mit zwölf Treffern. Auch international erledigte Flensburg seine Aufgabe unter der Woche souverän und schlug Buzau in der European League mit 36:27.
Trainer Aleš Pajovič kann zudem wieder auf einen breiteren Kader hoffen. Spielmacher Luca Witzke feierte nach langer Verletzungspause zuletzt sein Comeback.
Füchse brauchen Punkte im Titelrennen
Berlin steht nach sieben Bundesliga-Spielen mit 10:4 Punkten auf Rang vier und darf sich im Kampf um die Spitze kaum einen weiteren Ausrutscher erlauben. Zuletzt verloren die Füchse zuhause überraschend mit 36:37 gegen Lemgo.
International lief es besser: Am Donnerstag gewann Berlin in der Champions League mit 36:33 beim FC Porto. Tim Freihöfer erzielte dabei starke 15 Tore.
Die direkten Duelle versprechen Spektakel. In der vergangenen Saison gewann Flensburg zunächst 40:39, das Rückspiel ging mit 43:38 an Berlin. Mathias Gidsel erzielte damals unglaubliche 18 Treffer.
Zusätzliche Brisanz liefert Simon Pytlick: Der Flensburger Rückraumstar wird im kommenden Jahr ausgerechnet zu den Füchsen wechseln. Am Sonntag steht er noch auf der anderen Seite – in einem echten Topspiel um wichtige Punkte im Titelrennen.
