Frankreich – Italien (02.10.) live im TV: Welcher Sender überträgt?

Simon Schneider
geprüft von Lukas Stratmann | 3 Min. Lesezeit
Frankreich – Italien im TV und Live-Stream: Welcher Sender überträgt die Nations League?

Am dritten Spieltag der UEFA Nations League kommt es in Gruppe A1 zu einem echten Klassiker: Frankreich empfängt am Freitag, 2. Oktober 2026, Italien im Stade de France in Saint-Denis. Anstoß ist um 20.45 Uhr. Für die Franzosen ist es zugleich der erste Heimauftritt unter dem neuen Nationaltrainer Zinédine Zidane.

Sportlich könnte die Ausgangslage kaum reizvoller sein: Frankreich hat seine ersten beiden Spiele gewonnen, Italien meldete sich nach einem Fehlstart mit einem deutlichen Sieg zurück.

Frankreich gegen Italien live bei DAZN

In Deutschland wird Frankreich gegen Italien live bei DAZN übertragen. Der Streamingdienst besitzt die umfangreichen Rechte an der Nations League und zeigt das Spitzenspiel über die kompletten 90 Minuten.

Die Begegnung kann über die DAZN-App und den Browser auf Smart-TV, Computer, Tablet und Smartphone verfolgt werden. Eine kostenlose Übertragung im deutschen Free-TV gibt es nicht. ARD, ZDF und RTL zeigen die Partie nicht live, auch Sky und Amazon Prime Video sind keine Alternativen.

Parallel findet in derselben Gruppe das Duell Belgien gegen Türkei statt. Damit können sich die Kräfteverhältnisse in Gruppe A1 am Freitagabend bereits deutlich sortieren.

Wo läuft Frankreich gegen Italien in Österreich und der Schweiz?

Auch in Österreich und der Schweiz gehört DAZN zu den wichtigsten Übertragungswegen für die UEFA Nations League. Eine zusätzliche frei empfangbare Übertragung von Frankreich gegen Italien bei ORF beziehungsweise SRF ist nicht vorgesehen.

Ganz anders sieht es in den beiden beteiligten Ländern aus. In Frankreich läuft das Spiel kostenlos bei TF1 und zusätzlich im Stream bei TF1+. Alle sechs französischen Gruppenspiele der Nations League werden dort übertragen. Kommentiert werden die Auftritte der Équipe Tricolore von Grégoire Margotton und Bixente Lizarazu.

Auch italienische Zuschauer benötigen kein Pay-TV: Rai 1 zeigt Frankreich gegen Italien live im Free-TV, zusätzlich steht RaiPlay als Streaming-Möglichkeit zur Verfügung.

Zidane startet mit zwei Siegen bei Frankreich

Der Start von Zinédine Zidane als französischer Nationaltrainer ist bislang gelungen. Bei seinem Debüt gewann Frankreich 1:0 in der Türkei. Anschließend folgte am Montag ein weiteres 1:0 im Auswärtsspiel gegen Belgien. Damit stehen die Franzosen nach zwei Begegnungen bei der maximalen Ausbeute von sechs Punkten – und haben noch kein Gegentor kassiert.

Allerdings musste Zidane zuletzt ohne Kylian Mbappé auskommen. Der Kapitän verletzte sich beim Auftaktspiel in der Türkei und fehlte bereits gegen Belgien. Ousmane Dembélé übernahm dort die Kapitänsbinde.

Italien antwortet mit 4:1 auf den Fehlstart

Italien begann die zweite Amtszeit von Roberto Mancini dagegen mit einer Enttäuschung. Zum Auftakt verloren die Azzurri in Rom mit 0:2 gegen Belgien.

Die Reaktion folgte allerdings eindrucksvoll: Am zweiten Spieltag setzte sich Italien 4:1 in der Türkei durch und holte damit die ersten drei Punkte.

Damit beträgt der Rückstand auf Frankreich vor dem direkten Duell drei Zähler. Ein italienischer Auswärtssieg würde die Gruppe wieder völlig öffnen, während Frankreich mit dem dritten Erfolg im dritten Spiel bereits einen großen Schritt in Richtung Viertelfinale machen könnte.

Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgt Zidanes Rückkehr ins Stade de France. Dort erzielte er im WM-Finale 1998 zwei Tore gegen Brasilien, nun bestreitet er an gleicher Stelle erstmals ein Heimspiel als französischer Nationaltrainer.

Frankreich besitzt den Heimvorteil und den besseren Nations-League-Start, Italien reist nach dem klaren Sieg in der Türkei jedoch mit neuem Selbstvertrauen an. Vieles spricht deshalb für ein enges Duell zweier europäischer Schwergewichte.

Simon Schneider - Chefredakteur & News-Experte
Simon Schneider Simon Schneider ist Chefredakteur und News-Experte bei Sportwetten24. Mit über 15 Jahren Erfahrung im Sportjournalismus verantwortet er die redaktionelle Qualität des gesamten Portals. Simons Stärke liegt in der sportartübergreifenden Analyse: Von Fußball und Esports über Tennis und MMA bis zu Wintersport und Politik-Wetten deckt er das breiteste Themenspektrum im Team ab. Intern überzeugt er regelmäßig mit einer der stabilsten Erfolgsquoten. Er hält einen B.A. in Journalistik von der Universität Leipzig und arbeitet von dort aus.
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