
Das wird ein heißer Fußball-Sonntag in Halle! Wenn der Hallesche FC am 25. Oktober 2026 den 1. FC Lokomotive Leipzig empfängt, treffen zwei echte Traditionsvereine aufeinander, die eigentlich beide in die 3. Liga gehören wollen. Doch während der HFC momentan von Sieg zu Sieg marschiert, steckt der amtierende Regionalliga-Meister aus Leipzig in einer handfesten sportlichen Krise. Für Lok steht deshalb einiges auf dem Spiel.
Auch vor den Bildschirmen dürfte das Interesse groß sein. Schließlich gehört dieses Duell zu den attraktivsten Begegnungen der Regionalliga Nordost. Doch wo können die Fans live einschalten? Eine Übertragung bei der Leipziger Volkszeitung (LVZ) ist mittlerweile offiziell bestätigt! Allerdings gibt es dabei einen kleinen Haken.
Halle gegen Lok Leipzig im Livestream: LVZ überträgt das Spiel!
Anstoß im Leuna-Chemie-Stadion in Halle ist am Sonntag um 14:00 Uhr. Die Begegnung gehört zum 14. Spieltag der Regionalliga Nordost und wird von der Leipziger Volkszeitung live übertragen.
Der kostenpflichtige Livestream ist im Livesport-Bereich der LVZ abrufbar. Auch die Sächsische Zeitung und die Torgauer Zeitung bieten Zugang zum entsprechenden Streamingangebot.
Wer bereits ein Plus- oder Digitalabonnement besitzt, kann das Spiel ohne zusätzliche Kosten sehen. Für alle anderen gibt es verschiedene Bezahlmodelle.
Besonders interessant ist der Fünf-Tage-Pass für 5 Euro. Danach verlängert sich der Zugang für 2,99 Euro pro Woche. Alternativ steht ein Saisonpass für 5,99 Euro monatlich zur Verfügung.
Die Übertragungen werden gemeinsam mit OstSport.TV produziert. Mehrere Kameras, Zeitlupen, Interviews und ein professioneller Kommentar gehören zum Angebot. Ein konkreter Kommentator für das Duell wurde bislang nicht genannt.
MDR, MZ und OstSport.TV: Gibt es weitere Übertragungen?
Viele Fans dürften auf eine kostenlose Übertragung beim MDR gehofft haben. Schließlich zeigt der öffentlich-rechtliche Sender regelmäßig attraktive Begegnungen der Regionalliga Nordost.
Doch für Halle gegen Lok ist bislang weder eine Liveübertragung im MDR Fernsehen noch ein kostenloser Videostream bei „Sport im Osten“ angekündigt.
Der MDR setzt am betreffenden Wochenende stattdessen auf das traditionsreiche Duell zwischen dem FSV Zwickau und Erzgebirge Aue, das bereits am Samstag stattfindet.
Auch die Mitteldeutsche Zeitung (MZ) bietet inzwischen eigene Regionalliga-Livestreams an. Für die Begegnung zwischen Halle und Leipzig ist jedoch die LVZ als Streamingpartner ausgewiesen. Eine zusätzliche Übertragung bei der MZ beziehungsweise Volksstimme wurde nicht angekündigt.
OstSport.TV begleitet das Spiel als Produktionspartner, verweist für den Liveempfang aber auf die LVZ. Bei LEAGUES ist die Begegnung nicht verfügbar, da die Plattform derzeit keine entsprechenden Übertragungsrechte an der Regionalliga Nordost besitzt.
Gibt es eine kostenlose Möglichkeit, das Spiel live zu verfolgen?
Ein kostenloser Video-Livestream ist momentan nicht bestätigt. Wer kein kostenpflichtiges Abonnement abschließen möchte, kann jedoch auf Alternativen ohne Livebilder zurückgreifen.
Der 1. FC Lok Leipzig bietet über sein Vereinsangebot das LOK-RADIO an. Auch Liveticker auf den Vereinsseiten und großen Sportportalen ermöglichen es, das Spielgeschehen zu verfolgen.
Zusammenfassungen und Highlights dürften anschließend bei den regionalen Sportmedien abrufbar sein.
HFC auf Erfolgskurs – Lok Leipzig droht den Anschluss zu verlieren
Sportlich könnten die Vorzeichen kaum unterschiedlicher sein. Der Hallesche FC hat seine letzten fünf Ligaspiele allesamt gewonnen und liegt nach dem jüngsten 1:0-Erfolg bei Erzgebirge Aue mit 28 Punkten auf Tabellenplatz drei. Nur zwei Zähler fehlen auf Spitzenreiter Chemnitz.
Lok Leipzig dagegen steckt im Mittelfeld fest. Nach dem 2:2 im Stadtderby gegen Chemie Leipzig rangiert der amtierende Meister mit lediglich 17 Punkten auf dem zehnten Platz.
Besonders brisant: Schon im Oktober 2025 gewann Lok an gleicher Stelle mit 4:2. Diesmal scheint der HFC allerdings die besseren Karten zu besitzen. Die Hallenser wollen ihre Siegesserie ausbauen – für Lok könnte eine weitere Niederlage dagegen endgültig das Ende aller Aufstiegsträume bedeuten.
