Zverev – Khachanov: Tipp, Prognose, Quoten (11.09. US Open)

Simon Schneider
geprüft von Lukas Stratmann | 3 Min. Lesezeit
Alexander Zverev – Karen Khachanov: Wett-Tipp und Prognose zum US-Open-Halbfinale 2026

Endlich einmal kein Wecker mitten in der Nacht! Für deutsche Tennisfans bekommt Alexander Zverevs US-Open-Halbfinale gegen Karen Khachanov eine ausgesprochen angenehme Startzeit. Der Deutsche ist für das erste Herren-Halbfinale am Freitag (11. September 2026) angesetzt, das um 15:00 Uhr Ortszeit in New York beginnt – also um 21:00 Uhr deutscher Zeit.

Die prestigeträchtige Night Session geht anschließend an das US-Duell zwischen Frances Tiafoe und Ben Shelton. Stand jetzt heißt es für Zverev-Fans also tatsächlich: Freitagabend statt Tennis bis tief in die Nacht.

Ausgangslage: Zverev plötzlich der große Favorit auf den Finaleinzug

Nach dem Ausscheiden von Carlos Alcaraz hat sich der Turnierbaum für Zverev deutlich geöffnet. Der Deutsche ist der einzige Grand-Slam-Sieger im verbliebenen Herrenfeld und geht gegen Khachanov mit Siegquoten um 1,16 als haushoher Favorit ins Halbfinale. Der Russe wird dagegen ungefähr bei 4,75 gehandelt.

Beide konnten im Viertelfinale Kräfte sparen. Das ist durchaus bemerkenswert, denn gerade Zverev hatte nach seinen beiden Fünfsatzkrimis zu Turnierbeginn dringend kürzere Arbeitstage benötigt.

Formcheck Alexander Zverev: Drei glatte Siege in Serie

Zverevs Turnierverlauf zeigt inzwischen klar nach oben. Gegen Sonego und Halys musste er noch jeweils fünf Sätze spielen, danach folgten jedoch drei souveräne Dreisatzsiege gegen Tabilo, Darderi und Van de Zandschulp.

Im Viertelfinale benötigte Zverev lediglich 2:17 Stunden für das 6:2, 7:5, 6:1 gegen den Niederländer. Nur im zweiten Satz geriet er kurz unter Druck und musste sogar einen Satzball abwehren. Danach kontrollierte er die Partie wieder problemlos.

Besonders wichtig: Zverev wirkt körperlich inzwischen wieder frisch. Nach den extrem langen ersten Runden hat er nun drei Matches hintereinander ohne Satzverlust absolviert.

Formcheck Karen Khachanov: Starkes Turnier – und ein kurzes Viertelfinale

Khachanov ist allerdings gefährlicher, als seine Weltranglistenposition vermuten lässt. Auf dem Weg ins Halbfinale bezwang er unter anderem Felix Auger-Aliassime und Learner Tien.

Im Viertelfinale wurde der Russe kaum gefordert. Alexander Blockx war körperlich angeschlagen und gab nach 1:38 Stunden beim Stand von 2:6, 5:7, 2:3 auf. Khachanov musste deshalb deutlich weniger Energie investieren als normalerweise in einem Grand-Slam-Viertelfinale.

Mit seinem starken ersten Aufschlag und der wuchtigen Vorhand besitzt Khachanov zudem genau die Waffen, um einzelne Sätze gegen Zverev lange offen zu halten.

Direkter Vergleich und Matchanalyse

Der direkte Vergleich spricht für Zverev. Besonders auf Hartplatz hatte der Deutsche zuletzt meist die besseren Antworten. Unvergessen ist das Olympia-Finale 2021 in Tokio, das Zverev klar mit 6:3, 6:1 gewann. Auch 2024 in Cincinnati und Miami setzte er sich jeweils in zwei Sätzen durch. Khachanov gewann allerdings das enge Toronto-Halbfinale 2025 im Tiebreak des dritten Satzes.

Für uns ist Zverev deshalb klar der wahrscheinlichere Sieger. Ein glattes 3:0 bei Quote 2,25 erscheint aber etwas zu aggressiv. Khachanov ist ausgeruht, serviert stark und dürfte zumindest einen Durchgang eng gestalten können.

Wett-Tipp und Prognose: Zverev gewinnt in vier Sätzen!

Genau deshalb gefällt uns diesmal das exakte Satzergebnis. Zverev besitzt auf der Rückhand, beim Return und inzwischen auch in längeren Rallys die größeren Möglichkeiten. Khachanovs Aufschlag sollte aber gut genug sein, um einen Satz zu stehlen.

  • Unser Wett-Tipp: Alexander Zverev gewinnt mit 3:1 Sätzen
  • Empfohlene Quote: ca. 3,25

Ein Verlauf wie 6:4, 6:7, 6:3, 6:4 für Zverev erscheint uns sehr gut vorstellbar. Khachanov hält das Halbfinale länger offen, am Ende zieht der Deutsche aber zum zweiten Mal nach 2020 ins US-Open-Finale ein.

Simon Schneider - Chefredakteur & News-Experte
Simon Schneider Simon Schneider ist Chefredakteur und News-Experte bei Sportwetten24. Mit über 15 Jahren Erfahrung im Sportjournalismus verantwortet er die redaktionelle Qualität des gesamten Portals. Simons Stärke liegt in der sportartübergreifenden Analyse: Von Fußball und Esports über Tennis und MMA bis zu Wintersport und Politik-Wetten deckt er das breiteste Themenspektrum im Team ab. Intern überzeugt er regelmäßig mit einer der stabilsten Erfolgsquoten. Er hält einen B.A. in Journalistik von der Universität Leipzig und arbeitet von dort aus.
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