Beim FC Augsburg ist plötzlich Sand im Getriebe! Nach einem furiosen Saisonstart wartet die Mannschaft von Manuel Baum inzwischen seit fünf Bundesligaspielen auf einen Sieg. Am Samstag (31. Oktober 2026, 15:30 Uhr) kommt mit dem SC Freiburg ausgerechnet der Tabellendritte in die WWK Arena.
Doch auch bei den Breisgauern lief zuletzt längst nicht alles rund. Drei Pflichtspielniederlagen hintereinander haben Spuren hinterlassen. Dazu steckt Freiburg mitten im Europapokal-Stress. Nutzt Augsburg die Gelegenheit für den ersehnten Befreiungsschlag?
Ausgangslage: Augsburg und Freiburg zuletzt in der Krise
Neun Punkte und Tabellenplatz neun: Eigentlich sieht die Augsburger Zwischenbilanz gar nicht schlecht aus. Schließlich war der FCA mit zwei Siegen gegen Schalke (3:0) und Frankfurt (4:1) sogar als Tabellenführer in die Saison gestartet.
Doch danach ging es bergab. Seit fünf Spieltagen kein Dreier mehr, obwohl Augsburg offensiv weiterhin für reichlich Wirbel sorgt.
Freiburg steht mit 13 Punkten auf einem starken dritten Platz. Die Mannschaft von Julian Schuster gewann vier ihrer ersten fünf Bundesligaspiele, kassierte zuletzt allerdings zwei Niederlagen gegen Leverkusen und Bayern.
Beide Teams wollen deshalb am Samstag unbedingt zurück in die Erfolgsspur.
Formcheck FC Augsburg: Die Offensive liefert, die Ergebnisse stimmen aber nicht
17 Tore nach sieben Spieltagen! Augsburg besitzt eine der gefährlichsten Offensivreihen der Bundesliga. Das Problem: Hinten klingelt es ebenfalls regelmäßig.
Besonders bitter war das wilde 3:4 beim Aufsteiger Elversberg am vorletzten Spieltag. Und auch vergangenen Samstag gegen Union Berlin ließ der FCA zwei wichtige Punkte liegen.
Obwohl die Berliner bereits nach 19 Minuten durch eine Rote Karte gegen Felix Uduokhai dezimiert waren, tat sich Augsburg schwer. Später flog auch FCA-Verteidiger Juma Bah vom Platz. Han-Noah Massengo brachte die Gastgeber trotzdem in Führung, doch nur drei Minuten später glich Janik Haberer zum 1:1 aus.

Eine riesige Enttäuschung! Dabei ist die Offensive weiterhin ein echtes Pfund. In sechs der sieben Bundesligapartien gelangen Augsburg mindestens zwei Treffer. Michael Gregoritsch, Fabian Rieder und Co. sorgen immer wieder für Torgefahr. Nur an der Konsequenz mangelt es.
Formcheck SC Freiburg: Drei Pleiten in Serie lassen aufhorchen
In Freiburg herrschte wochenlang beste Stimmung. Vier Siege und ein Remis aus den ersten fünf Ligaspielen, dazu 15 Tore: Der Sport-Club spielte sich in der Bundesliga-Spitze fest.
Doch inzwischen hat sich das Blatt gewendet.
Zunächst setzte es ein 1:2 in Leverkusen, anschließend ging Freiburg in der Conference League mit 0:3 bei der AS Monaco unter. Und am vergangenen Sonntag folgte eine 1:3-Heimniederlage gegen Bayern München.
Gegen den Rekordmeister lag Freiburg bereits zur Pause mit 0:2 zurück. Ein Eigentor von Tom Bischof brachte die Breisgauer in der Schlussphase noch einmal heran, ehe Michael Olise den Deckel draufmachte.
Besonders auffällig: In den vergangenen drei Pflichtspielen kassierte Freiburg acht Gegentore! Hinzu kommt das hammerharte Programm. Am Mittwoch wartet im DFB-Pokal der VfL Wolfsburg, nur drei Tage später geht es nach Augsburg. Schon am darauffolgenden Donnerstag muss Freiburg in der Conference League bei Trabzonspor antreten.
Die englischen Wochen haben es in sich!
Personallage: Augsburg muss die Abwehr umbauen
Besonders in der Defensive gibt es beim FCA Fragezeichen. Juma Bah fehlt nach seiner Roten Karte gegen Union gesperrt. Calvin Brackelmann musste nach einem heftigen Zusammenprall benommen ausgewechselt werden. Sein Einsatz ist fraglich.
Zuletzt fehlten außerdem Noahkai Banks, Steve Mounié und Alexis Claude-Maurice.
Beim SC Freiburg musste Yannik Engelhardt gegen Bayern mit einer Beckenprellung passen. Ob er am Samstag wieder einsatzfähig ist, bleibt abzuwarten. Nach den vielen englischen Wochen könnte Trainer Schuster zudem erneut rotieren.
Direkter Vergleich: Augsburg zuletzt ein Angstgegner für Freiburg?
Die beiden Duelle der vergangenen Saison machen dem FCA Mut. Im August 2025 gewann Augsburg überraschend mit 3:1 in Freiburg. Das Rückspiel im Januar 2026 endete nach einem offenen Schlagabtausch 2:2.
Damit blieb der FCA in der vergangenen Spielzeit gegen den Sport-Club ungeschlagen. Interessant für unsere Prognose: In beiden Partien fielen jeweils vier Tore!
Wettquoten: Freiburg trotz Formdelle favorisiert
Die Buchmacher sehen den SC Freiburg leicht vorne. Für einen Auswärtssieg liegen die Quoten ungefähr zwischen 2,10 und 2,25. Ein Augsburger Heimerfolg wird mit etwa 2,90 bis 3,10 bewertet, das Unentschieden liegt bei rund 3,75 bis 4,05.
Für uns ist allerdings der Tor-Markt besonders spannend. Mindestens drei Treffer im Spiel werden mit ungefähr 1,50 quotiert. Noch interessanter finden wir die Möglichkeit, dass Augsburg selbst mindestens zweimal trifft. Hierfür wurde zuletzt eine Quote von etwa 2,05 angeboten.
Die Quoten sind Richtwerte vom 24./25. Oktober und können sich bis Samstag verändern.
Wett-Tipp und Prognose: Augsburg trifft mindestens zwei Mal!
Dieses Spiel hat alles, was es für ein offensives Spektakel braucht!
Augsburg muss nach fünf sieglosen Partien endlich wieder liefern. Freiburg reist zwar als Tabellendritter an, hat aber zuletzt defensiv gewackelt und steckt mitten in einer kräftezehrenden Phase.
Vor allem eine Statistik überzeugt uns: Sechsmal hat Augsburg in dieser Saison bereits mindestens zwei Tore erzielt. Und Freiburg kassierte zuletzt gegen Leverkusen, Monaco und Bayern jeweils mindestens zwei Gegentreffer.
Deshalb lassen wir die klassische Siegwette diesmal links liegen.
- Unser Wett-Tipp: FC Augsburg erzielt über 1,5 Tore
- Empfohlene Quote: ca. 2,05
Natürlich kann Freiburg trotz der jüngsten Rückschläge jederzeit eine starke Leistung abrufen. Der SC besitzt schließlich genügend Qualität, um die Augsburger Defensive selbst unter Druck zu setzen.
Doch genau deshalb gefällt uns die Torwette besser als ein Heimsieg. Selbst wenn Freiburg punktet, kann unser Tipp aufgehen. Ein 2:2 oder ein knapper 2:1-Heimsieg sind für uns realistische Szenarien.
Wir erwarten eine unterhaltsame Partie mit reichlich Offensivaktionen – und mindestens zwei Augsburger Treffern!


