Deportivo Alavés – FC Getafe: Tipp & Prognose (15.08.26)

Deportivo Alavés und den FC Getafe eröffnen am 15. August den ersten Spieltag der neuen La Liga-Saison im Mendizorroza-Stadion. Vieles spricht für ein enges Spiel mit überschaubarem Offensivrisiko – deshalb werfen wir für unseren Expertentipp einen besonderen Blick auf den Torwettenmarkt.
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15.08.2026 Mendizorrotza (Vitoria-Gasteiz) 19:30
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Bester Tipp: Unter 1,5 Tore 2,17 jetzt zu Ivibet
Alfred Hanisch
| veröffentlicht am: 07.08.26 (aktualisiert: 07.08.26)
geprüft von Simon Schneider | 3 Min. Lesezeit

Zum Auftakt der La-Liga-Saison 2026/27 steht am Samstagabend eine Partie an, die ein Geduldsspiel zu werden verspricht. Deportivo Alavés empfängt den FC Getafe – und obwohl beide Mannschaften mit unterschiedlichen Ambitionen in die neue Spielzeit gehen, haben sie eines gemeinsam: Spektakel sind in diesem Duell traditionell eher selten. Auch die aktuellen Wettquoten deuten auf eine eher torarme Begegnung hin.

Ausgangslage: Alavés kann auf den Heimvorteil bauen

Deportivo Alavés beendete die vergangene Saison auf Rang 14 und sicherte mit 43 Punkten den Klassenerhalt. Getafe spielte das deutlich bessere Jahr und landete mit 51 Punkten auf Platz sieben. Bemerkenswert war dabei allerdings das Torverhältnis der Madrilenen: Gerade einmal 32 Treffer erzielte die Mannschaft von José Bordalás in 38 Ligaspielen, kassierte auf der anderen Seite aber auch nur 38 Gegentore.

Alavés erzielte mit 44 Treffern zwar deutlich mehr Tore, musste jedoch 56 Gegentreffer hinnehmen. Unter Trainer Quique Sánchez Flores soll vor allem die Stabilität weiter verbessert werden. Der Heimauftakt im Mendizorrotza bietet eine gute Gelegenheit, sich früh wichtige Punkte zu sichern.

Getafe hat neben der Liga bereits den europäischen Wettbewerb im Blick. Nur fünf Tage nach der Partie in Vitoria steht das Hinspiel der Conference-League-Qualifikation gegen den Sieger aus Partizan Belgrad gegen Tobol an. Eine Rotation für den Ligaauftakt lässt sich daraus noch nicht ableiten, die zusätzliche Aufgabe gehört aber zur Ausgangslage der Gäste.

Form & Vorbereitung: Alavés bereits defensiv stabil

Die Vorbereitung liefert bei Alavés durchaus positive Signale. Nach einem 1:1 gegen Eibar folgten ein 1:0 gegen Girona und ein deutliches 3:0 gegen Castellón. In diesen drei Begegnungen kassierte die Mannschaft somit lediglich einen Gegentreffer.

Getafe startete ebenfalls ordentlich in den Sommer. Auf Siege gegen Reading und Teneriffa folgte ein torloses Remis gegen Valladolid. Das anschließende 1:4 gegen Atlético Madrid war zwar ein deutlicher Rückschlag, sollte als Testspiel gegen einen Champions-League-Teilnehmer aber auch nicht überbewertet werden.

Personell haben beide Mannschaften Veränderungen hinter sich. Bei Alavés verließen unter anderem Jon Guridi und Asier Villalibre den Verein. Getafe verstärkte seinen Kader beispielsweise mit Mario Martín, Martín Satriano, Ramón Terrats und Saba Sazonov.

Taktik: Wenig spricht für einen offenen Schlagabtausch

Vor allem Getafes Spielweise liefert einen wichtigen Hinweis für die Prognose. Bordalás steht traditionell für körperlichen, kompakten und stark ergebnisorientierten Fußball. Die 32:38 Tore der vergangenen Saison unterstreichen dieses Profil eindrucksvoll.

Alavés besitzt als Gastgeber wenig Anlass, die Begegnung früh zu öffnen. Gerade an einem ersten Spieltag dürften beide Mannschaften zunächst darauf bedacht sein, Fehler zu vermeiden. Getafe kann mit einem engen Spiel gut leben, während Alavés seine Chancen eher aus Ballgewinnen, Standards und einzelnen Druckphasen suchen dürfte. Ein frühes Tor wäre deshalb der Faktor, der den erwarteten Verlauf am stärksten verändern könnte.

Direkter Vergleich (H2H): Tore meist Mangelware

Auch der direkte Vergleich unterstützt die Erwartung einer engen Partie. In 36 Pflichtspielduellen gewannen beide Teams je elf Spiele, zehn Begegnungen endeten unentschieden, darunter sieben der letzten zwölf. Ganz zuletzt ergaben sich leichte Vorteile für Getafe (drei Siege, ein Remis aus den letzten vier Begegnungen).

Auffällig ist die geringe Zahl an Toren: in den letzten elf Treffen fielen zusammen lediglich 13 Treffer. Von den vergangenen zwölf Duellen überschritt nur eines die Marke von 2,5 Toren. Der H2H sollte zum Saisonstart zwar nicht überbewertet werden, passt aber sehr deutlich zum grundsätzlichen Spielprofil beider Mannschaften.

Wettquoten: Buchmacher erwarten sehr wenige Tore

Alavés geht als leichter Favorit in die Partie. Für einen Heimsieg bewegen sich die Quoten derzeit etwa zwischen 2,30 und 2,50. Ein Remis wird mit ungefähr 2,70 bis 2,98 bewertet, also ungewöhnlich niedrig – die Wettanbieter halten ein Unentschieden hier also für sehr wahrscheinlich – während für einen Getafe-Auswärtserfolg Quoten zwischen 3,50 und 3,70 angeboten werden.

Die Buchmacher rechnen im Allgemeinen mit wenig Toren; das wird etwa aus den Quoten für die Unter-2,5-Tore-Wette deutlich: lediglich 1,32 bis 1,37. Wer aber konsequenter auf ein ausgesprochen torarmes Spiel setzt, erhält für Unter 1,5 Tore deutlich höhere Quoten.

Wett-Tipp & Prognose: Deportivo Alavés – FC Getafe (15.08.26)

Getafes extrem niedrige Torzahlen aus der Vorsaison, die bislang stabile Vorbereitung von Alavés und der auffällig torarme direkte Vergleich ergeben einen klaren roten Faden. Wir rechnen mit einem vorsichtigen Saisonauftakt, bei dem beide Mannschaften zunächst großen Wert auf defensive Ordnung legen.

Unter 1,5 Tore ist naturgemäß deutlich riskanter als die gewöhnliche Unter-2,5-Wette. Bei einer Quote oberhalb von 2,00 wird dieses zusätzliche Risiko aber angemessen bezahlt. Resultate wie 0:0, 1:0 oder 0:1 passen sehr gut zum erwarteten Spielverlauf.

  • Unser Wett-Tipp: Unter 1,5 Tore
  • Empfohlene Quote: 2,17 (ivibet)

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Alfred Hanisch - Wettanalyst – Fußball, US-Sport & Cross-Market
Alfred Hanisch Alfred Hanisch ist Wettanalyst bei Sportwetten24 mit einem marktübergreifenden Ansatz über fünf Sportarten und zwei Zeitzonen. Sein Fundament ist der europäische Fußball, seine zweite Säule der US-Sport: NFL und NBA analysiert er seit einem Auslandssemester an der UNLV in Las Vegas. Dazu kommen Tennis und Eishockey als Märkte mit hoher Quoten-Ineffizienz. Alfred hält einen B.Sc. in Sportökonomie von der Universität Bayreuth und arbeitet von dort aus.
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