Jordanien – Argentinien: Tipp, Prognose, Quoten (28.06.26)

Im letzten Vorrundenspiel zwischen Jordanien und Argentinien hält sich die sportliche Bedeutung sehr in Grenzen. Jordanien ist bereits ausgeschieden. Der Titelverteidiger aus Argentinien hat den Gruppensieg bereits sicher. Interessante Wett-Optionen finden sich aber gerade wegen dieser Ausgangslage, findet unser Experte Simon Schneider.
Team 1 Logo LLLLD
28.06.2026 AT&T Stadium (Arlington) 04:00 Uhr
Team 2 Logo WWWWW
Bester Tipp: UNTER 3,5 Tore 1,72 jetzt zu OpaBet
Simon Schneider
| veröffentlicht am: 25.06.26 (aktualisiert: 26.06.26)
geprüft von Lukas Stratmann | 4 Min. Lesezeit

Das letzte Gruppenspiel bei der WM 2026 zwischen Jordanien und Argentinien besitzt auf den ersten Blick kaum sportliche Brisanz. Die Ausgangslage ist klar: Jordanien ist bereits ausgeschieden, während der amtierende Weltmeister Argentinien den Gruppensieg schon vorzeitig perfekt gemacht hat. Rein tabellarisch geht es also um nichts mehr.

Genau solche Konstellationen sorgen im Wettbereich allerdings oft für interessante Optionen. Denn wenn Favoriten ohne Druck antreten, rotieren Trainer häufig, Stars werden geschont und Außenseiter erhalten plötzlich realistische Chancen, länger im Spiel zu bleiben.

Besonders spannend ist dabei die Frage rund um Lionel Messi. Der Superstar prägt das argentinische Spiel weiterhin wie kein Zweiter – doch bekommt der 39-Jährige gegen Jordanien möglicherweise eine Pause?

Für Wettfreunde lohnt sich ein genauer Blick auf dieses Duell.

Ausgangslage vor Jordanien gegen Argentinien am 28.06.2026

Jordanien kann trotz des vorzeitigen Ausscheidens erhobenen Hauptes abreisen. Die Mannschaft präsentierte sich bei ihrer WM-Premiere mutig und diszipliniert. Gegen Österreich unterlag man zwar 1:3, zeigte aber über weite Strecken eine kompakte Defensivleistung. Noch knapper verlief das zweite Spiel gegen Algerien, das mit 1:2 verloren ging.

Zwei Niederlagen bedeuten das Aus, dennoch spiegeln die Ergebnisse nicht vollständig wider, wie konkurrenzfähig Jordanien phasenweise war. Es fehlte an Effizienz im Abschluss, Erfahrung in kritischen Spielphasen und dem berühmten Quäntchen Glück.

Argentinien dagegen marschiert bislang souverän durch das Turnier. Zwei Spiele, zwei Siege, fünf Tore – und alle fünf Treffer stammen von einem Mann: Lionel Messi. Dass ein 39-Jähriger ein Turnier noch derart dominieren kann, ist außergewöhnlich. Der Weltmeister wirkt abgeklärt, kontrolliert und spielerisch überlegen.

Trainer und Staff dürften nun allerdings vor allem eines im Blick haben: die K.-o.-Runde. Verletzungsrisiken minimieren und Belastung steuern werden höchste Priorität genießen.

Kader-Check der Teams: Messi überstrahlt alles

Argentinien: Der Weltmeister lebt von seinem Genie

Bei Argentinien führt kein Weg an Lionel Messi vorbei. Der Offensivkünstler ist weiterhin der Mittelpunkt jeder Angriffsbemühung. Zwar bewegt er sich defensiv deutlich weniger als früher, steht häufig im Bereich des Mittelkreises und spart Kräfte. Doch sobald Argentinien den Ball gewinnt und umschaltet, wird Messi brandgefährlich.

Trifft Messi auch gegen Jordanien oder wird er vielleicht komplett geschont?

Sein Timing, seine Übersicht und sein Abschluss bleiben Weltklasse. Alle fünf bisherigen Treffer sprechen Bände.

Neben Messi überzeugt das Kollektiv. Die Zentrale kontrolliert Tempo und Rhythmus, während die Defensive kaum Chancen zulässt. Selbst wenn rotiert wird, bleibt die Kadertiefe enorm. Spieler aus der zweiten Reihe wollen sich für die K.-o.-Phase empfehlen und dürften hochmotiviert auftreten.

Die große Frage lautet: Spielt Messi überhaupt? Eine Schonung wäre aus sportlicher Sicht logisch.

Jordanien: Mutig, diszipliniert, aber ohne Killerinstinkt

Jordanien überraschte viele Beobachter positiv. Die Mannschaft agiert taktisch diszipliniert, verteidigt im Block kompakt und schaltet schnell um. Besonders im Umschaltspiel entstanden gegen Österreich und Algerien gefährliche Situationen.

Was fehlte, war die Kaltschnäuzigkeit im letzten Drittel. Zu viele Angriffe verpufften durch unpräzise Abschlüsse oder falsche Entscheidungen. Gerade gegen Topteams wird jede vergebene Chance bestraft.

Dennoch dürfte Jordanien das letzte WM-Spiel nutzen wollen, um sich mit einem Achtungserfolg zu verabschieden. Gegen einen möglicherweise rotierten Weltmeister könnte die Hoffnung auf ein enges Ergebnis leben.

Argentinien vs. Jordanien: die taktische Analyse

Argentinien dürfte Ballbesitz kontrollieren

Unabhängig von personellen Wechseln ist zu erwarten, dass Argentinien das Spiel dominiert. Die Südamerikaner werden den Ball kontrollieren und Jordanien lange Laufwege aufzwingen.

Mit Messi auf dem Feld läuft vieles über Überladungen im Halbraum und schnelle Kombinationen rund um den Strafraum. Ohne Messi könnte das Spiel direkter werden – mit mehr Flügelspiel und häufigerem Nachrücken aus dem Mittelfeld.

Da der Gruppensieg bereits feststeht, könnte Argentinien allerdings bewusst einen Gang herunterschalten.

Jordanien wird tief verteidigen

Jordanien dürfte im 4-5-1 oder 5-4-1 verteidigen und auf Konter setzen. Das Ziel wird sein, Räume im Zentrum eng zu halten und Messi – falls er spielt – möglichst selten zwischen den Linien zu isolieren.

Entscheidend wird die erste halbe Stunde. Gelingt es Jordanien, lange die Null zu halten, könnte Argentinien noch stärker rotieren oder das Tempo weiter drosseln.

Das spricht gegen ein torreiches Spiel.

Direkter Vergleich (H2H)

Ein nennenswerter direkter Vergleich existiert praktisch nicht. Jordanien und Argentinien sind bislang kaum aufeinandergetroffen. Historische Duelle liefern daher wenig Aussagekraft.

Aufgrund individueller Qualität, Erfahrung und Kadertiefe ist Argentinien natürlich klar überlegen.

Aktuelle Form der Teams

Jordanien – letzte Spiele

  • Niederlage gegen Österreich (1:3)
  • Niederlage gegen Algerien (1:2)
  • Dennoch spielerisch ordentlich

Jordanien verlor beide Spiele, wirkte aber keineswegs chancenlos. Vor allem offensiv war mehr drin.

Argentinien – letzte Spiele

  • Sieg gegen Algerien (3:0)
  • Sieg gegen Österreich (2:0)
  • 5 Tore von Messi
  • Noch kein Gegentor

Der Weltmeister präsentiert sich stabil und effizient. Allerdings könnte die Motivation im dritten Gruppenspiel naturgemäß sinken.

Wettquoten und Marktanalyse

Die klassischen 1X2-Quoten zeigen Argentinien als haushohen Favoriten:

  • Sieg Jordanien: ca. 12,00
  • Unentschieden: ca. 5,80
  • Sieg Argentinien: ca. 1,22

Diese Quoten bieten kaum Value auf den Favoriten. Interessanter werden Spezialmärkte:

  • Unter 3,5 Tore: 1,72
  • Jordanien +2 Handicap: 1,75
  • Beide Teams treffen – Nein: 1,70

Besonders die Under-Wetten erscheinen attraktiv.

Warum?

  1. Argentinien könnte rotieren
  2. Messi könnte geschont werden
  3. Jordanien verteidigt kompakt
  4. Das Spiel hat kaum sportliche Bedeutung

Solche Konstellationen führen häufig zu kontrollierten, weniger intensiven Begegnungen.

Wett-Tipp & Prognose: Jordanien vs. Argentinien bei der WM 2026

Argentinien ist qualitativ klar besser, doch die Motivation dürfte begrenzt sein. Der Gruppensieg steht bereits fest, Belastungssteuerung hat Priorität. Sollte Messi pausieren, verliert das Offensivspiel zusätzlich an Durchschlagskraft.

Jordanien hat trotz des Ausscheidens gezeigt, dass die Mannschaft defensiv organisiert ist und sich gegen stärkere Gegner teuer verkauft. Ein Debakel ist daher eher unwahrscheinlich.

Alles deutet auf ein kontrolliertes Spiel hin, in dem Argentinien zwar die Oberhand behält, aber nicht mit maximaler Intensität agiert.

  • Unser Wett-Tipp: UNTER 3,5 Tore im Spiel
  • Beste Quote: 1,72

Diese Wette vereint attraktive Quote mit starker Argumentationsbasis. Ein 2:0, 2:1 oder sogar 1:0 erscheint deutlich wahrscheinlicher als ein Torfestival. Für ein sportlich bedeutungsloses Gruppenspiel bietet dieser Markt das beste Value.

Bester Tipp: UNTER 3,5 Tore 1,72 jetzt zu OpaBet
Simon Schneider - Chefredakteur & News-Experte
Simon Schneider Simon Schneider ist Chefredakteur und News-Experte bei Sportwetten24. Mit über 15 Jahren Erfahrung im Sportjournalismus verantwortet er die redaktionelle Qualität des gesamten Portals. Simons Stärke liegt in der sportartübergreifenden Analyse: Von Fußball und Esports über Tennis und MMA bis zu Wintersport und Politik-Wetten deckt er das breiteste Themenspektrum im Team ab. Intern überzeugt er regelmäßig mit einer der stabilsten Erfolgsquoten. Er hält einen B.A. in Journalistik von der Universität Leipzig und arbeitet von dort aus.
Fehler gefunden?
Wir legen höchste Priorität auf aktuelle und fachlich korrekte Informationen. Trotz sorgfältiger Recherche können Fehler nie gänzlich ausgeschlossen werden. Haben Sie einen Fehler gefunden oder eine Anmerkung? Wir freuen uns über Ihren Hinweis, um unsere Inhalte stetig zu verbessern.
Kontaktieren Sie unsere Redaktion