Crystal Palace empfängt Ipswich Town am vierten Spieltag als moderater Favorit. Die Eagles feierten zuletzt ihren ersten Saisonsieg, mussten dafür beim FC Fulham allerdings zweimal einen Rückstand aufholen.
Ipswich zeigte nach dem gelungenen Auftakt gegen Sunderland defensiv große Probleme. Trotzdem ist dem Aufsteiger im Selhurst Park ein eigener Treffer zuzutrauen. Deshalb bietet sich eine Kombination an, die Palace gegen eine Niederlage absichert und zugleich Tore auf beiden Seiten verlangt.
Ausgangslage: Palace nimmt den ersten Schwung mit
Die Amtszeit von Pierre Sage begann mit zwei Niederlagen. Crystal Palace verlor zunächst 0:2 beim FC Everton und anschließend im eigenen Stadion mit 1:4 gegen Manchester City. Beim 3:2 in Fulham gelang schließlich die dringend benötigte Reaktion.
Palace geriet an der Craven Cottage zweimal in Rückstand und drehte die Begegnung dennoch. Tyrick Mitchell erzielte zwei Tore, ehe der eingewechselte Ben Chilwell den Siegtreffer markierte. Der Erfolg war besonders für das Selbstvertrauen wichtig, beseitigte aber nicht die defensiven Probleme: Acht Gegentore nach drei Spieltagen sind gemeinsam mit Ipswich der schwächste Wert der Liga.
Der Aufsteiger startete mit einem 2:1 gegen Sunderland vielversprechend. Danach folgten jedoch ein 2:5 bei Manchester United und ein 0:2 gegen den FC Liverpool. Gegen Liverpool geriet die Mannschaft von Gary O’Neil durch zwei frühe Fehler schnell in Rückstand, hielt anschließend aber besser dagegen und kam selbst zu mehreren Abschlüssen.
Formcheck: Beide Mannschaften bleiben defensiv anfällig
Für Palaces Formkurve werden die drei Ligaspiele durch die letzten beiden Tests ergänzt. Die Eagles gewannen zunächst 2:1 beim FC Fulham und verloren ihre Generalprobe beim SC Freiburg mit 0:3. Auch in der Liga gab es zunächst zwei Niederlagen, zuletzt stand aber wieder ein 3:2-Erfolg beim FC Fulham.
Ipswich gewann den letzten Test bei Union Berlin mit 4:2 und schlug anschließend Sunderland zum Ligastart mit 2:1. Dazwischen und nach dem Auftakt zählt auch das 3:1 gegen Leicester City in der zweiten Runde des EFL Cups als Pflichtspielsieg. Die Niederlagen bei Manchester United und gegen Liverpool komplettieren die Formkurve WWWLL.
Palace muss am Dienstag noch im Ligapokal gegen Middlesbrough antreten. Ipswich hat dagegen eine komplette Trainingswoche und kann sich gezielt auf das Auswärtsspiel vorbereiten. Sage dürfte im Pokal rotieren, dennoch besitzt der Aufsteiger bei Belastung und Regeneration einen kleinen Vorteil.
Jean-Philippe Mateta wird Palace voraussichtlich weiterhin fehlen. Ismaïla Sarr könnte nach seinen Leistenproblemen zurückkehren, dürfte aber noch nicht bei voller Belastbarkeit sein. Bei Ipswich bestand zuletzt keine vergleichbar schwerwiegende bestätigte Ausfallserie.
Taktikanalyse: Auf den Außenbahnen droht ein offener Schlagabtausch
Palace entwickelte beim Sieg in Fulham besonders über die linke Seite viel Gefahr. Mitchell und Chilwell sorgten mit ihren Vorstößen für Dynamik und drei Treffer. Ohne Mateta fehlt im Zentrum zwar ein klassischer Zielspieler, dafür kann Sage mit schnellen Positionswechseln und offensiven Schienenspielern für Unordnung sorgen.
Genau hinter diesen aufrückenden Außenspielern entstehen jedoch Räume. Ipswich besitzt mit Julio Enciso, Daizen Maeda und Abdul Fatawu schnelle Akteure, die nach Ballgewinnen sofort die Tiefe suchen können. Der Aufsteiger muss allerdings jene frühen Ballverluste vermeiden, die gegen Manchester United und Liverpool bereits vorentscheidend waren.
Ein vollkommen kontrollierter Palace-Sieg erscheint angesichts der defensiven Bilanz nicht zwingend. Gleichzeitig sollte die Qualität der Gastgeber ausreichen, um auf einen möglichen Ipswich-Treffer zu reagieren und mindestens einen Punkt im Selhurst Park zu behalten.
Wettquoten: Die Kombination bietet mehr als der einfache Heimsieg
Crystal Palace wird mit Quoten von 1,90 und etwas darunter als Favorit geführt. Das Unentschieden bewegt sich zwischen 3,50 und 3,80, während ein Auswärtssieg von Ipswich Town mit 3,75 bis über 4,00 quotiert wird. Der einfache Palace-Sieg ist grundsätzlich spielbar, deckt ein mögliches 1:1 aber nicht ab.
Für die Kombination aus Doppelter Chance 1X und „Beide Teams treffen“ wird eine Quote von 2,25 angeboten. Damit sind sowohl ein torreiches Remis als auch ein Palace-Sieg mit Gegentor eingeschlossen. Der chancenorientiertere Palace-Sieg inklusive beider Treffer erreicht sogar 3,50, verlangt aber zwingend den vollständigen Heimerfolg.
Direkter Vergleich: Die jüngeren Duelle gingen an Palace
Die beiden letzten Premier-League-Begegnungen fanden in der Saison 2024/25 statt. Palace gewann sowohl das Hinspiel in Ipswich als auch das Rückspiel im Selhurst Park mit 1:0. Bereits das Ligapokalduell im August 2017 hatten die Eagles mit 2:1 für sich entschieden.
Die jüngere Serie spricht somit für Palace, allerdings waren die beiden Ligaspiele äußerst knapp. Ipswich besitzt heute zudem einen deutlich veränderten Kader, weshalb der direkte Vergleich nur ergänzend in die Prognose einfließt.
Wett-Tipp & Prognose: Crystal Palace – Ipswich Town (12.09.26)
Palace geht nach dem 3:2 in Fulham mit neuem Selbstvertrauen in das Heimspiel und sollte gegen die fehleranfällige Ipswich-Defensive mindestens einmal treffen. Ein vollständig souveräner Erfolg ohne Gegentor ist nach acht kassierten Treffern aber keineswegs selbstverständlich.
Ipswich zeigte bereits in Manchester, dass die Offensive auch auswärts gefährlich werden kann. Die Doppelte Chance schützt unsere Empfehlung zugleich bei einem möglichen 1:1 oder 2:2. Als besonders plausibles Ergebnis bietet sich ein 2:1 für Palace an. Zur Quote 2,25 stimmt das Verhältnis zwischen Absicherung und Ertrag.
- Unser Wett-Tipp: Doppelte Chance 1X + beide Teams treffen
- Empfohlene Quote: 2,25 (Emirbet)


