Serbien – Griechenland: Tipp & Prognose (24.09.26)

Serbien und Griechenland starten mit einem schwer einzuschätzenden direkten Duell in die Nations League. Der ausgeglichene Dreiwegmarkt verspricht eine enge Partie, während vor allem die jüngste griechische Torflaute eine interessante Wettoption eröffnet.
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24.09.2026 Stadion Rajko Mitić (Belgrad) 20:45
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Bester Tipp: Beide Teams treffen: Nein 1,92 jetzt zu SpinBetter
Alfred Hanisch
geprüft von Simon Schneider | 3 Min. Lesezeit

Zum Auftakt der Nations League treffen in Belgrad zwei Mannschaften aufeinander, zwischen denen der Wettmarkt praktisch keinen Qualitätsunterschied erkennt. Serbien hat den Heimvorteil, Griechenland reist jedoch als ambitionierter Aufsteiger in die höchste Spielklasse an. Ein klarer Sieger lässt sich aus der Ausgangslage kaum ableiten.

Interessanter erscheint deshalb der Blick auf die Torwetten. Griechenland blieb in vier seiner letzten fünf Länderspiele ohne eigenen Treffer. Gleichzeitig brachte die serbische Offensive trotz ihrer prominenten Namen zuletzt keine verlässliche Konstanz auf den Platz. Die Wette auf mindestens eine torlose Mannschaft bietet daher mehr Substanz als eine Festlegung auf den Spielausgang.

Ausgangslage: Serbien will den Heimvorteil nutzen

Serbien hielt sich im März 2025 durch die Relegationsspiele gegen Österreich in Liga A. Nach einem 1:1 in Wien gewann die Mannschaft das Rückspiel in Belgrad mit 2:0. In der neuen Gruppenphase warten neben Griechenland auch Deutschland und die Niederlande. Gerade das Heimspiel gegen den vermeintlich schwächsten Gruppengegner besitzt somit große Bedeutung.

Die jüngste Entwicklung liefert allerdings wenig Anlass für übertriebenen Optimismus. Serbien verpasste die Weltmeisterschaft und verlor anschließend drei seiner vier Testspiele des Jahres 2026. Auf ein 0:3 gegen Spanien folgte zwar ein 2:1 gegen Saudi-Arabien, danach setzte es aber ein 0:3 gegen Kap Verde und ein 1:5 gegen Mexiko. Die Defensive kassierte in den jüngsten fünf Länderspielen insgesamt 13 Gegentreffer.

Griechenland feiert seine Premiere in Liga A

Griechenland schaffte den Aufstieg durch eine bemerkenswerte Wende gegen Schottland. Nach der 0:1-Heimniederlage gewann das Team von Ivan Jovanović das Rückspiel in Glasgow mit 3:0. Damit treten die Griechen erstmals in der höchsten Nations-League-Klasse an. Der Gruppeneinstieg in Belgrad ist allerdings unmittelbar ein anspruchsvoller Belastungstest.

Auch Griechenland scheiterte anschließend in der WM-Qualifikation. Von den sechs Gruppenspielen wurden nur zwei gewonnen. Nach dem abschließenden 0:0 gegen Belarus blieb die Mannschaft in vier Testspielen des Jahres 2026 ebenfalls sieglos. Beim 0:1 gegen Paraguay, 0:0 in Ungarn, 2:2 in Schweden und 0:1 gegen Italien gelangen insgesamt lediglich zwei Treffer.

Formcheck: Beide Angriffsreihen liefern Fragezeichen

Die Formkurven in der Infobox berücksichtigen die jeweils letzten fünf Pflichtspiele. Serbien verbuchte dabei zwei Siege und drei Niederlagen, Griechenland kam auf einen Erfolg, ein Remis und drei Niederlagen. Noch deutlicher fällt bei den Gästen die aktuelle Trefferbilanz aus: In vier der letzten fünf Partien blieb Griechenland torlos. Nur beim 2:2 gegen Schweden funktionierte die Offensive.

Serbien verfügt zwar über mehr individuelle Durchschlagskraft, blieb 2026 gegen Spanien und Kap Verde aber ebenfalls ohne Tor. Dušan Vlahović, Luka Jović und Dejan Joveljić stehen als Mittelstürmer bereit. Außerdem kehrt Dušan Tadić nach längerer Pause in die Nationalmannschaft zurück. Ob daraus auf Anhieb ein flüssiges Offensivspiel entsteht, ist dennoch offen.

Taktik: Vorsicht dürfte zunächst überwiegen

Serbien sollte vor eigenem Publikum mehr Ballbesitz übernehmen und über die Flügel Druck entwickeln. Gegen einen kompakten Gegner muss die Mannschaft jedoch geduldig bleiben. Griechenland kann tief verteidigen, die Räume im Zentrum verdichten und auf schnelle Gegenangriffe mit Christos Tzolis, Fotis Ioannidis oder Vangelis Pavlidis setzen.

Bei den Gästen fehlt Kapitän Anastasios Bakasetas im Aufgebot, auch Lazaros Rota wurde nicht nominiert. Dimitris Giannoulis fällt verletzt aus. Diese Veränderungen erschweren besonders gegen den Ball und im Spielaufbau die Abstimmung. Da beide Teams eine Auftaktniederlage vermeiden wollen, ist zudem ein kontrollierter Beginn wahrscheinlicher als ein offener Schlagabtausch.

Direkter Vergleich (H2H): Zwei alte Duelle endeten zu null

Seit der serbischen Unabhängigkeit begegneten sich beide Nationalteams erst zweimal. Griechenland gewann 2010 in Belgrad mit 1:0, vier Jahre später setzte sich Serbien auswärts mit 2:0 durch. Beide Begegnungen waren Testspiele und liegen lange zurück. Aussagekräftig sind sie deshalb kaum, das Muster mit einer torlosen Mannschaft passt aber zur aktuellen Wettempfehlung.

Wettquoten: Keine belastbare Tendenz beim Sieger

Die Dreiwegquoten unterstreichen die offene Ausgangslage. Serbien wird mit Quoten von 2,70 und darunter etwa auf derselben Höhe wie Griechenland geführt, während das Unentschieden eine Quote von um 3,30 erhält. Eine Doppelte Chance in Kombination mit beiderseitig ausbleibenden Treffern würde eine Seite ausschließen, obwohl der Markt beide Teams nahezu gleich stark bewertet.

Für „Beide Teams treffen: Nein“ wird eine Quote von 1,92 angeboten. Die Kombination mit unter 2,5 Toren steigt lediglich auf 2,16 und bringt damit keinen überzeugenden Mehrwert. Sie würde beispielsweise bei einem 3:0 verlieren, obwohl weiterhin nur eine Mannschaft getroffen hätte. Der Einzelmarkt deckt dagegen mehr plausible Spielverläufe ab.

Wett-Tipp & Prognose: Serbien – Griechenland (24.09.2026)

Eine seriöse Festlegung auf den Sieger ist bei nahezu identischen Dreiwegquoten kaum möglich. Griechenland erzielte in seinen letzten fünf Länderspielen nur zwei Tore und blieb viermal komplett ohne Treffer. Serbien zeigte zwar große defensive Probleme, brachte seine eigene Offensive 2026 aber ebenfalls nicht durchgehend zur Geltung. Deshalb ist die Wette auf mindestens eine torlose Mannschaft die schlüssigste Lösung. Zur Quote von 1,90 verzichten wir bewusst auf eine zusätzliche Torobergrenze und behalten auch einseitige Resultate wie 3:0 oder 0:3 im Gewinnbereich.

  • Unser Wett-Tipp: Beide Teams treffen: Nein
  • Empfohlene Quote: 1,92 (Spinbetter)

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Alfred Hanisch - Wettanalyst – Fußball, US-Sport & Cross-Market
Alfred Hanisch Alfred Hanisch ist Wettanalyst bei Sportwetten24 mit einem marktübergreifenden Ansatz über fünf Sportarten und zwei Zeitzonen. Sein Fundament ist der europäische Fußball, seine zweite Säule der US-Sport: NFL und NBA analysiert er seit einem Auslandssemester an der UNLV in Las Vegas. Dazu kommen Tennis und Eishockey als Märkte mit hoher Quoten-Ineffizienz. Alfred hält einen B.Sc. in Sportökonomie von der Universität Bayreuth und arbeitet von dort aus.
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